Die CDU braucht dringend eine Erneuerung ohne Merkel – Ein Traktat über den Zustand der Union

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes *)

Den Unionsparteien sind wesentliche Werte abhandengekommen, u. zw. keine Äußerlichkeiten, sondern Werte, deren Vernachlässigung, ja Streichung durch die Merkel-Führung die Union von Grund auf verändert haben. Und sie haben dazu geführt, daß CDU und CSU scharenweise Mitglieder verloren und damit letztlich die Gründung der AfD verursacht haben.

Früher galt „keine Experimente“ – heute hat die CDU ihren „Markenkern“ verloren

Die CDU fand sich Jahrzehnte im vierzig Prozent-Bereich, also die größte Partei, die die SPD stets weit hinter sich lassen konnte. CDU und Bürgertum – das war Eins. Man war zufrieden, Tageskritik inklusive. Die CDU ruhte in sich. Und heute?

Seit Angela Merkel die CDU übernommen hat, ist die Partei unruhig, aufgewühlt, ohne charismatische Führung. Merkel ist alles Mögliche, gewiß aber keine CHRISTLICH-demokratische Identifikationsfigur. Sie steht nicht für Grundwerte – schon gar nicht für konservative – und könnte ebenso jeder anderen, beliebigen Organisation vorstehen. Die Geschichte wird noch zeigen, daß mit Merkel der CDU der „Markenkern“ abhandengekommen ist – vermutlich unumkehrbar.

Wertebeliebigkeitspolitik – Karriere statt Charakter

Sie setzt(e) wichtige, politische Schritte (und Schnitte), und niemand wirft sich ihr entgegen. Alles wird abgenickt. Geschickt hat sie sich mit Stellvertretern umgeben, die wie Fleisch vom Fleische der Vorsitzenden wirken.Viele Führungsmitglieder könnten auch in der SPD agieren

Daß Männer wie Thomas Strobl und Armin Laschet – sein wichtigstes Buch trägt bezeichnenderweise den Titel: „Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance“ – sowie Karrierefrauen wie Julia Klöckner und Ursula von der Leyen zu Stellvertretern der Merkel aufsteigen konnten, kennzeichnet die tiefgehende Misere der CDU: Karriere statt Charakter, Posten statt Profil. Aber alle diese Zeitgeistfiguren passen zur Kanzlerin! Sie ergänzen sich und könnten genauso gut (oder schlecht) in der SPD agieren.

Den Intuitionen der Macht verpflichtet

„Es ist eine der herausragenden Fähigkeiten Merkels, sich der Menschen zu bedienen, die ihr widerstandslos zuarbeiteten. Es paßt in ihr antifaschistisches Weltbild, alle patriotischen, konservativen Kräfte der Republik aus der politischen Meinungsbildung auszuschalten. Sie wollte nie die Vorsitzende einer Volkspartei sein. Sie hätte damit Konzessionen machen müssen, die ihre Arbeit hätten stören können. Mit all der gebotenen Konsequenz unterlief sie das Grundgesetz, mißachtete demokratische Grundregeln und zerstörte tradierte, christlich-ethische Grundwerte (…)

Es war nie ihre Vision, ein politisches Konzept zu entwickeln, daß der Satzung der Bundesrepublik entspricht. Sie hat auf Empfehlungen, ja auch Drohungen gehört, die ihr von Mächten zugeflüstert wurden, die nicht die Eidespflicht hatten, sich für Deutschland einzusetzen.

Frau Merkel unterlag immer den Intuitionen der Macht, der sie sich verpflichtet fühlt. Aus dieser Perspektive wähnte (man) sie, die „mächtigste Frau der Welt“ zu sein. Sie diktiert das Handeln in dem Bereich der ihr gebotenen Grenzen. Sie hatte in ihrer Jugend perfekt gelernt, sich den Gegebenheiten zupassen“, schreibt der langjährige CDU-Funktionär Herbert Gassen auf „conservo“. (Quelle: https://conservo.wordpress.com/?s=cdu+in+panik am 26.2.16.)

Gesundbeten

Die allfälligen Verluste der CDU bei fast jeder Wahl während der Amtszeit Merkels wurden schöngeredet, statt daß sie zu einer umfangreichen Analyse und Revision geführt hätten. Nein, es wurde „gesundgebetet“: Wer verloren hatte, sagte, er habe gewonnen, wer zertrümmert wurde, sah keine Ruinen. Niemand will von einer Zeitenwende etwas erkannt haben.

Und liebedienerische Medien stimmen zu. Selten wirken deutsche Politiker und deutsche Journalisten so weltfremd, wie wenn sie die Situation der Republik kritisch darstellen sollten – als ob sie nicht glauben wollen, was in unserem Land tatsächlich los ist, aber ihrem Silberblick widerspricht. „Was nicht sein darf, das nicht sein kann!“ So werden eben Identitäten von Verbrechern verheimlicht oder Kriminalitätszahlen manipuliert.

„Rechtspopulistisch“: Ja – linkspopulistisch: Gibt´s nicht

Daß „rechtspopulistisch“ eine Beschimpfung ist, die sich als pseudowissenschaftliche Beschreibung einer Partei oder einer Meinung tarnt, muß ich nicht weiter erläutern. Wenn ich das Programm der Linken oder auch der Grünen studiere, könnte man diese Parteien jedoch ebensogut regelmäßig als „linkspopulistisch“ bezeichnen. Es werden fast systematisch Dinge versprochen, die scheinbar populär sind, aber nie eintreffen. Dennoch tut man das nicht – weil einen die Linke schon lange nicht mehr bedrängt – zumal viele Journalisten und manche orientierungslose Bürgerliche linkes Gedankengut längst für salonfähig halten, ohne sich dessen bewußt zu sein. Schockierende Erkenntnis für Zeitgeistmenschen: Die wahre Opposition sitzt rechts – nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen westlichen Ländern.

Das Vertrauen entzogen – der spektakuläre Niedergang der CDU

Mit Merkel und ihrem Kurs der „Öffnung für neue Werte und Gruppen“ ging einerseits das bewährte Profil der CDU verloren, und andererseits provozierte sie damit die Entstehung der AfD.

Ich fasse es nicht, wie unqualifiziert viele CDU-Funktionäre auf die AfD eindreschen – blind und nicht sehen wollend, daß ein großer Teil der AfD-Mitglieder Fleisch vom Fleische der Union ist, also vor ihrem Wechsel zur AfD geachtete CDU-Mitglieder waren. (War Dr. Gauland vor seinem Wechsel in die AfD etwa Staatssekretär des Satans – oder eines CDU-Ministers?) Und jetzt wollen uns die Geiferer in der CDU-Führung einreden, daß alle diese AfD-Mitglieder jetzt plötzlich Nazis seien? Das ist dumm und kurzsichtig!

Wer die AfD als „rechtspopulistisch“ beschimpft, verharmlost sie aber auch, weil er im Grunde immer noch glaubt (oder hofft), es handle sich um ein von Emotionen getriebenes, vorübergehendes Phänomen, das sich von selbst erledigt – oder mithilfe „geneigter“ Medien erledigt wird.

Für die massiven Verluste der CDU bei den letzten Bundes- und Landtagswahlen sind aber Tausende von vorher treuen Wählern verantwortlich, von guten konservativen und liberalen, immer bürgerlichen Leuten – die der CDU plötzlich das Vertrauen entzogen haben.

Es handelt sich nicht um die berühmten „Modernisierungsverlierer“ oder „Ewiggestrigen“, welche die Politologen immer dann bemühen, wenn sie ein Phänomen nicht mehr erklären können. Nein, das sind Leute, die vor allem zum Kern des deutschen Mittelstands gehören, jener seit jeher staatstragenden Schicht in Deutschland, aber auch in großer Zahl aus der Arbeiterschaft kommen. Es sind Konservative, nicht bloß im politischen Sinn, sondern auch, was ihr Wahlverhalten betrifft. Einmal CDU, immer CDU, hieß es jahrelang: Wenn man solche Leute verliert, dann gewinnt man sie kaum je wieder zurück.

Froh darüber kann nur die Linke sein. „Rechts von mir“, sagte einst Franz Josef Strauß, der Gigant der CSU, „steht nur Dschingis Khan.“ Als bayerischer Ministerpräsident blieb er jahrzehntelang an der Macht – weil er wußte, wie man die eigene Klientel hegt und pflegt, im Guten wie im Bösen, und nicht durch unberechenbare Sprünge. Das haben Merkel und Seehofer nie wirklich kapiert.

Merkel steht gewiß nicht rechts

Immerhin war Merkel verantwortlich für die oft schöngeredeten Wahlniederlagen. Und nach jeder erneuten Niederlage war es, als verkaufte sie diese als „Sieg“. Das nervte jeden, der sich einen kritischen Abstand zum Politzirkus bewahrt hat. Warum sagte niemand: „Wir haben verloren“?

Bei Merkel sieht es stets so aus, daß alles in Ordnung ist – und: daß sie die Partei „eigentlich“ nicht bräuchte. Als sei SIE das Programm und meint, notfalls auch ohne CDU regieren zu können. Längst haben die Rot-Grünen sie ja adoptiert: Wenn Merkel gelobt wird, dann vor allem von dieser Seite.

Deshalb müßte die CDU-Führung erschüttert sein. Und deshalb müßte sie schon längst über die Zukunft der Parteivorsitzenden reden. Sonst hat die CDU bald keine Zukunft mehr. Spätestens an diesem Punkt wird klar, daß es eines innerparteilichen Korrektivs bedurfte – nämlich der WerteUnion, des „Freiheitlich Konservativen Aufbruchs“, der zurück zu den Wurzeln will.

Die Ursachen der Unions-Misere

Was ich bisher geschrieben habe, betrifft eher die äußeren Erscheinungen der CDU. Viel klarer wird die Misere der christlich-demokratisch und –sozialen Union, wenn man ihren Ursachen nachgeht:

Verteidigung der Freiheit, des Christentums und unseres Vaterlandes

Es scheint, daß in Deutschland, ja im ganzen abendländischen Europa, die Lichter ausgehen. Kein Feuer brennt mehr für Vaterland und Recht und Freiheit, sondern es (ver)brennen die Grundlagen unserer Kultur.

Tausend Jahre und mehr waren unsere Völker christlich – mal friedlich, mal kriegerisch. Aber immer ging es um die Verteidigung des Christentums. In der über 70-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben Christsoziale und Christdemokraten diese Republik geprägt und entscheidend dazu beigetragen, die christlich-abendländischen Werte hochzuhalten.

Ein jedes Volk hat ein auf dem Naturrecht basierendes Recht auf Achtung der eigenen Nationen! Mitt eigener Kultur, eigenen Besonderheiten und Werten – auch und gerade in Europa! Kein politisch geeintes Europa ohne die Achtung und den Respekt vor der Eigenständigkeit der einzelnen Nationen. Europa muß demokratisch funktionieren – von unten nach oben – und darf nie diktatorisch von oben nach unten in Form absolutistischer Herrscher fremdbestimmt werden, am Interesse eines jeden einzelnen Bürgers vorbei!

Hierhin gehören auch die Achtung und der Respekt vor unseren christlich-abendländischen Werten, unserer deutschen Leitkultur, der sich jeder fremdnationale Gast in unserem Land unterzuordnen hat.

Nun kommen „Modernisierer“, die uns einreden wollen, wir müßten „offen“ sein – offen für neue Kulturen, offen für neue Religionen, offen für neue „Familienformen“ oder auch offen für die Kündigung unserer Traditionen und Werte. Dahinter steckt eine zutiefst dialektische Taktik: Sie predigen uns Toleranz, aber fördern das genaue Gegenteil: Toleranz ihren Werten gegenüber, aber verbissene Ablehnung unserer tradierten Überzeugungen, verbrämt als Multikulti. Werte gelten nur, wenn sie den Gesellschaftskritikern passen. Wer andere Werte hochhält, ist Faschist o.ä. Aber: Würden wir uns auf unsere tradierten Werte besinnen und nach ihnen leben, hätte der Islam bei uns keine Chance. Aber auf diese Herausforderung haben die Linken aller Couleur keine Antwort.

Die Begriffe von Freiheit, Humanität und Kunst sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Werteordnung.

Im Islam sucht man sie vergeblich. Die Rückständigkeit der islamischen Welt, insbesondere ihre Abneigung gegen alles „Neue“, auch und gerade gegenüber Wissenschaft, Kunst und Aufklärung, ist überall zu greifen – im Rechtsleben (Scharia) genauso wie im gesellschaftlichen Leben (z. B. Stellung der Frau). Wo gibt es heute noch Erfindungen, Patente, bedeutende neue Kunst usw. in der islamischen Welt? Überall, wo der Islam in den letzten 600 Jahren „zivilisatorisch“ gewirkt hat, hat er Armut, Analphabetismus und Rückständigkeit hinterlassen. Der Islam kämpft und wehrt sich mit archaischen Mitteln. Ergebnis: ohne Freiheit kein Fortschritt.

„Freiheit“ war und ist jedoch ein Wesenselement christlich-demokratischer Programmatik und Politik. Diesen Wert „Freiheit“ hat Merkel verraten. Eine Besinnung darauf wäre der Union aber dringend anzuraten.

Mit „Schnellschüssen“ ist hier nichts zu machen. Wir müssen den mühseligen Detailweg des Aufbaus einer neuen, konservativ-christlichen Bewegung gehen – und das ganz ohne eine Lichtfigur wie F.J.Strauß.

Unsere Christen sind lau geworden, untauglich und unfähig, ihr Christentum philosophisch- religionspädagogisch-inhaltlich aktiv vertreten zu können und zu wollen

„Macht aus lauen Christen gute Islamisten/Sozialisten/arabische Anti-Zionisten/Ökofaschisten“… Das war eine der Losungen unserer Gegner! Und sie hatten mit dieser Strategie großen Erfolg. Man denke nur an die dramatische Zunahme der Kirchenaustritte nach der „Kinderschänder-Kampagne“ gegen katholische Geistliche…unter Verschweigen der im Parteiprogramm der Grünen verankerten Pädophilie-Beschlüsse bei den Grün-Alternativen! Die Grünen sind Deutschlands Kinderschänder-Partei!

„Macht aus lauen Christen…“ ….da hatten unsre politischen Gegner leichtes Spiel; denn nichts hinderte sie, die opportunistischen CDU-Typen – von Altmaier bis Röttgen, von v. d. Leyen bis Laschet, Tauber usw. – auf „Merkel-Kurs“ bringen zu können!

Klopft man die Aktionen der Kanzlerin auf Einhaltung der Prinzipien des Christlichen Menschenbildes hin ab, so erkennt man glasklar, daß sie fast gegen alle Kardinaltugenden massiv verstoßen hat:

Die neue Chance: „WerteUnion“

Die noch verbliebenen (wenigen) Konservativen in der CDU starren wie gelähmt auf ihre Führung. Unfaßbar, was dort geschieht! Aber der Unmut wächst. Eine Folge der Verbitterung der Konservativen in der Union (CDU und CSU) war die Gründung der „WerteUnion“ vor knapp einem Jahr, der inzwischen etliche Abgeordnete und tausende Parteimitgliederbeigetreten sind – trotz des erwartbaren Widerstandes der Unionsspitzen.

Keine „Geschlossene Gesellschaft hinter verschlossenen Türen“

Die Werteunion, ein Zusammenschluß konservativer CDU-Mitglieder, fordert eine Debatte über „neue Inhalte“ für die Partei. „Dann wird sich schnell herausstellen, daß über die Inhalte hinaus eine personelle Erneuerung zwingend notwendig ist“, sagt ihr Vorsitzender Alexander Mitsch.

Viele CDU-Mitglieder wünschen ganz offensichtlich, daß sie ähnlich wie die SPD diskutieren und abstimmen können. Es ist eine Forderung der WerteUnion, daß auch in CDU und CSU eine breite Debatte über die Neuauflage der Großen Koalition geführt und in einem Mitgliederentscheid über einen Koalitionsvertrag abgestimmt werden sollte.

So wesentliche Themen wie ein Koalitionsvertrag dürfen nicht hinter verschlossenen Türen durch eine „geschlossene Gesellschaft“ handverlesener Funktionäre, sondern nur unter Mitsprache der Mitglieder entschieden werden, zumal die Große Koalition in den vergangenen vier Jahren aus Sicht vieler CDU-Mitglieder nicht gerade erfolgreich war. Und die Sondierungsergebnisse machen wenig Hoffnung, daß es besser wird in Deutschland – und in der Union. Es sieht eher nach weiteren vier Jahren Stillstand aus. Eine gerade laufende Abstimmungskampagne in der WerteUnion zeigt bereits nach wenigen Tagen, daß die Ablehnung einer GroKo von einer breiten Mehrheit (Stand gestern: mehr als 80 %) getragen ist.

Aber die Unionsführung mauert! Als Jamaika verhandelt wurde, kündigte Angela Merkel an, daß ein CDU-Parteitag über einen Koalitionsvertrag abstimmen würde. Das gilt jetzt offenbar nicht mehr.

Klar, die Parteiführung spürt nämlich sehr genau die miese Stimmung an der Basis. Deshalb will sie nicht das Risiko eingehen, daß ihr die Mitglieder einen Strich durch die Rechnung machen. Dazu ist der Drang, die Macht zu erhalten, zu groß. Es fehlt nur noch ein Appell des Bundesvorstandes an die (für doof gehaltenen) Mitglieder: „Wir zählen auf Euch! Ihr könnte Euch auf uns verlassen. Wir machen das, was wir für richtig halten und was für alle gut ist.“

(Und dann schließen sie die Tür und wurschteln so weiter wie bisher, Motto: „Posten statt Profil“.)

Wenn die Union nicht kapiert, daß ohne eine politische, aber pragmatische Kurskorrektur keine Besserung – und damit kein Erfolg – eintreten wird, wird sie denselben Weg gehen wie die SPD – und übrigens auch die Grünen, nämlich an der alten „Richtschnur“ langsam ersticken. SPD wie Union brauchen dringend eine Erneuerung – programmatisch und personell.

Und wenn kritische Mitglieder nicht den Druck auf die Parteiführung verstärken, wird sich nichts ändern. Die rektal breitgesessenen Führungs-Opas und -Omas haben für eine radikale Erneuerung keine Kraft. Sie meinen, sie könnten durch Sitzenbleiben und dem gelegentlichen Wechseln ihrer programmatischen Pampers ihre Pfründen verteidigen.

Da wird nichts draus, wenn wir uns auf unsere Kräfte besinnen und sie bündeln. Denn so wenig sind wir gar nicht: Junge Union (!!!), Mittelstandsvereinigung, Senioren Union, WerteUnion – um nur einige Unmutsträger zu nennen – müssen und können zu einer gemeinsamen Strategie gegen das verbrauchte Parteiestablishment motiviert werden

Sackgasse „links der Mitte“

„Wenn die CDU sich aus dem Wahl- und Umfragetief herausarbeiten will, dann muß sie neue Angebote machen. Dazu müssen wir zunächst über neue Inhalte diskutieren. Dann wird sich schnell herausstellen, daß über die Inhalte hinaus eine personelle Erneuerung zwingend notwendig ist…“, erklärt WU-Vorsitzender Mitsch dazu.

Seit Merkels Übernahme der Parteiführung – und der Ausschaltung nahezu aller personellen Alternativen für sie – darf man die CDU getrost, aber mit innerem Ingrimm, als links der Mitte verorten. Sie ist nicht mehr die Partei der Sicherheit und der Freiheit. Das hat auch mit der Flüchtlingspolitik der CDU zu tun. Umfragen zeigen, daß die Menschen nicht mehr davon überzeugt sind, daß Sicherheit und Freiheit in Deutschland gewährleistet sind.

Deshalb braucht das Land dringend eine Wende in der Einwanderungspolitik und mehr Einsatz für die innere Sicherheit. Daß das aber mit der derzeitigen Unionsführung geleistet werden könnte – davon kann man nicht einmal träumen. Das „Merkel-Kauder-welch“ spricht da unmißverständlich Klartext: „Mit uns keine Wende!“ Und der Chor der sie umgebenden Abnicker stimmt freudig mit ein – Hofschranzen allemal.

Sie sollten sich nicht täuschen! Sie sind geschwächt und angezählt! Symptomatisch eine kleine Medienmeldung, die gezielt auf Jens Spahn gerichtet ist, der sich zu den potentiellen Merkel-Nachfolgern rechnet: „Nach der langen Verhandlungsnacht am Freitag der vergangenen Woche, als Merkel müde, aber stolz die Ergebnisse präsentierte, sagte Spahn laut dem Spiegel: „Das ist ja wie 2013 – nur mit mehr Geld und weniger Lust. Ich dachte, wir machen was Neues.“ Merkel habe Spahn daraufhin einen vernichtenden Blick zugeworfen, aber nichts erwidert. Später dann habe die CDU-Chefin im kleinen Kreis auf Spahns Profilierungsdrang geschimpft. „Eigentlich müsstest du den morgen ins Kanzleramt einbestellen, der müsste seine Urkunde zurückgeben“, so ein Merkel-Vertrauter.“

Diese Episode beweist zunächst noch nichts, zeigt aber, daß die Parteivorsitzende (und Kanzlerin) angezählt ist. Der lange aufgestaute Unmut will sich Luft verschaffen. Und dazu fehlt nicht mehr viel. Dieselbe Situation finden wir in der CSU des Horst Seehofer. Auch der hängt bereits in den Seilen und erwartet den K.o.-Schlag.

Und damit bin ich bei der bedeutendsten Fehlentwicklung in unserem Lande:

Totschlag statt Verteidigung der Freiheit

Wollen wir unsere Freiheit – erst recht die Freiheit, unsere Heimat, unser Vaterland zu bewahren – kampflos aufgeben? Aber zuvor sei eine Frage erlaubt: Was verteidigen wir da eigentlich? Kennen wir noch unsere Werte? Leben wir sie? Nur ein Beispiel:

Wir sind z. B. gerade dabei, „Tod zu üben“ – gesellschaftlichen Tod. Wir zerstören mit Feuereifer, weil vom Zeitgeist angefacht, soeben die natürliche Verbindung zwischen Mann und Frau, entdecken fast täglich neue Geschlechter bzw. Geschlechtsformen (LSBTTIQ) – und praktizieren in aufrechter Haltung eine Massentötung ungeborenen menschlichen Lebens im Mutterleib, verharmlosend „Abtreibung genannt“ – in Wirklichkeit aber ist das Totschlag! Den falschen Freiheitsbegriff dazu fassen unsere Gesellschaftsveränderer in den vermeintlich „Freiheit“ verkündenden Schlachtruf: „Mein Bauch gehört mir!“ Und dies alles entwickelte sich mit dem Segen oder zumindest mit der Duldung durch die Merkel-CDU!

Ja, wir sind aufgerufen zum Kampf für die Freiheit, das heißt für die Verteidigung, aber auch Verbreitung der westlichen Werte. Dazu müßten wir sie aber verinnerlicht haben. Wollten wir den Kampf für unsere Werte und gegen die Zerstörer dieser Ordnung sowie auch gegen den Terrorismus des Islam wirklich führen, müßten wir erst einmal vor unserer eigenen Tür kehren. So, wie wir unsere Werte heute praktizieren, können wir nicht bestehen. Besinnen wir uns!

Wie ich schon anfangs schrieb: Für die, die in den Unionsparteien noch einen Funken Hoffnung sehen, ist die „Werte Union“ unverzichtbar. Es gibt auch eine Zeit nach Merkel. Wünschen wir uns den angemessenen Einfluß!

*****

*) Der ehem. Bundesgeschäftsführer der JU und Hauptgeschäftsführer der MIT der CDU/CSU, Peter Helmes, ist Mitglied des Landesvorstandes der WerteUnion Rheinland-Pfalz und Initiator des „Freiheitlich Konservativen Aufbruchs in der Union“ (FKA), des Vorläufers der WerteUnion
www.conservo.wordpress.com   25. Januar 2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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20 Antworten zu Die CDU braucht dringend eine Erneuerung ohne Merkel – Ein Traktat über den Zustand der Union

  1. Karl Schippendraht schreibt:

    ……Sonst hat die CDU bald keine Zukunft mehr………

    Hat sie ohnehin nicht mehr . Momentan haben wir bei der CDU eine Herrscherin im Zentrum eines Heeres von Speichelleckern , Persönlichkeiten gibt es dort nicht mehr . Ohne diese Herrscherin würde trotzdem immer noch das Heer der Speichellecker übrig bleiben und warten , ob eine neue Herrscherin oder ein neuer Herrscher kommt , denen sie wieder hinten reinkriechen können , denn etwas Anderes beherrschen sie ja schon längst nicht mehr .

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  2. Fin schreibt:

    Ganz toll!!!
    Mir gefällt ganz besonders, daß hier einer (CDU) WerteUnion ist, die AfD mag und mich (den Libertären) auch mitnimmt. Denn die Wahrheit ist, daß WENN wir denn eine Position haben UND selbige nicht links ist, wir alle die Schnauze gestrichen voll haben.

    Und was mag ich nicht? Aus Sicht des libertären Denkens (und Erika Steinbachs) kommt diese WerteUnion VIEL zu spät. Jetzt, da die Alte sichtbar angeschlagen ist, formiert sich eine innere Opposition. Da erscheint mir die AfD viel ehrlicher und vertrauenswürdiger und auch die mag ich nicht wirklich, weil sie sich gegen rechts sperrt (Höcke, Richter „halbschwarz“).

    Ich mag die NPD am liebsten, weil sie zu ihren Werten steht und stand. Ich mag ehrliche Menschen, die nicht die Fahne drehen, wenns denn paßt. Ich mag Pegida, die auf AfD setzt und zwar eher die rechte Seite der AfD. Diese Strömungen sind ehrlich. Ich mag den SPD Kevin, der 1600 neue Parteimitglieder ranschafft um der Glatze den Arsch zu versohlen.

    Keiner darf die NPD mögen, weil sie so nazi ist. Die Linke -> PDS -> SED ist aber super. Die Grünen hoffähig. Ich kann solchen Gedankengängen nicht folgen. Nationalsozialistisch bedeutet Deutsche (die zu der Nation gehörenden) zu unterstützen (sozial) statt Nichtdeutsche, schon bin ich schuldig im Sinne der Anklage!

    Ich kann Sozialisten (CDU, SPD, Grüne und Linke) nicht leiden, ich kann Wendehälse (die zu späte WerteUnion) nicht leiden, ich kann Angsthasen (die Angst vor rechts AfD) nicht leiden – der Libertäre will die Freiheit und die kommt mit rechts genausowenig wie mit links.

    Ich freue mich, daß in der Gruppe der Union nun einige langsam merkeln, was ihre Werte einmal waren oder sein sollten. Für mich ist es zu spät. Ich bin dem Aufruf genau dieser Leute gefolgt und habe meine Heimat verlassen (https://michael-mannheimer.net/2015/10/16/cdu-politiker-wem-unsere-asylpolitik-nicht-passt-nicht-passt-der-hat-das-recht-und-die-moeglichkeit-deutschland-zu-verlassen/).

    Fazit: Chapeau conservo, dieser Text ist ein Meisterwerk!

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    • conservo schreibt:

      @Fin: Herzlichen Dank! In fast allem kann ich Ihnen folgen, in Einem nicht: Die formale Gründung der WerteUnion kam spät (zu spät?), aber sie hatte Vorläufer, z. B. den Berliner Kreis und erst recht „Linkstrend stoppen“ (dessen Mitbegründer ich war). Leider ist der Initiator von „Linkstrend stoppen“, RA Siebeke, allzu früh verstorben. Sein Nachfolger erwies sich als inhaltlich und programmatisch blindes Huhn. Durch eine unglücklich formulierte Satzung konnten wir ihn aber nicht seines Amtes entheben. So entschlummerte „Linkstrend“. Den Ersatz dürfen Sie durchaus in der WerteUnion sehen. Herzl. Gr., P.H. (Mit-Initiator des FKA/Freiheitlich Konservativen Aufbruchs)

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  3. Mo schreibt:

    Mo…wie „Mo-dernisierung“, Mo-nheim, Mo-scheen…Ein Bürgermeister verschenkt Land und Gelder

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  4. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  5. dwM schreibt:

    Niemand braucht die CDU. Und ich wage die sportliche Voraussage, dass es sehr schnell gehen wird, bis sich diese Partei erledigt hat, so wie die SPD. In einer Diktatur kommt die Revolution auch ganz plötzlich. Wir werden sehen.

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  6. Erich Heinrich Kalinowsky schreibt:

    Man oh man conservo.
    Schon mal darüber nachgedacht, daß die CDU “ NOCH “ aus ca. 430.000 Mitgliedern besteht und das Ferkel, Entschuldigung, das Merkel, allein ist. Sind die ca. 430.000 CDU- Mitglirder denn alle doof ? Natürlich darf man die schmarotzenden Speichellecker nicht außen vor lassen.
    Schon mal darüber nachgedacht welche Schmarotzer in den Blockflötenparteien, auch Altparteien genannt, als BT- Abgeordnete, denen, die Geldwert erarbeiten vorschreiben wie sie zu leben und zu denken haben ja diese gar erziehen wollen ? Gilt aber nicht nur für die CDU.
    Ich denke gerade an den “ Roten Raffzahn “ und August Bebel von den Speziellen Demokraten Deutschlands.
    Ich lach mich tot. Schönen Tag auch !!!

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  7. Aufbruch schreibt:

    Ich behaupte, ja, die CDU ist schuld an dem real existierenden Untergangscenario in Deutschland. Die CDU hat eine Merkel gewähren lassen, die zunächst die CDU selbst, dann das ganze deutsche Parteienspektrum mit rot/grünem Gedankengut infizierte. Die Partei hat sie nur nicht gewähren lassen, sie hat ihr immer wieder mit standing ovations zugejubelt. Merkel konnte machen, was sie wollte. Zunächst die ihr nicht genehmen Parteigänger ausschalten, dann die Werte, die zur Identifikation der CDU gehörten, abschaffen, damit die Partei in einen Abwärtsstrudel bringen, der sie langsam aber sicher untergehen lässt. Und immer noch ist keiner da, der sie daran hindert. Woran liegt das?

    Es kann nicht sein, dass keiner den Arsch in der Hose haben soll, der Merkel stoppen könnte. Oder doch? Trägt die Abservierung guter Leute jetzt ihre für Merkel genehmen Früchte, dass tatsächlich keiner mehr wagt, gegen sie anzugehen? Herr Helmes, Sie kennen die Partei besser. Ich klann sie nur von außen beurteilen, Sie kennen ihr Innenleben. Was ist da schief gelaufen? Mir will nicht in den Kopf, dass eine Parteivorsitzende nicht nur die eigene Partei, sondern als von der CDU gestellte Kanzlerin auch ganz Deutschland ruinieren kann, ohne dass sie daran gehindert wird. Nach der Verfassung ist es äußerst schwierig eine Kanzlerin, auch wenn sie Deutschland noch so sehr schadet, loszuwerden. Die Partei könnte es. Aber die geht lieber mit ihrer Vorsitzenden und mit ganz Deutschland unter, als sie zu stürzen. Sie ist ausgezehrt.

    Wenn ich mir allerdings die anderen Parteien, außer der AfD, ansehe, die in die gleiche Richtung gehen, muss ich mich doch fragen, wer diese Richtung vorgibt. Wer sorgt für den Gleichklang unter den Parteien -wobei die Sondierungen absurdes Theater sind- und dem Gleichklang Politik/Medien? Wer bringt die vom Bürger gewählten Politiker dazu, das eigene Volk derart zu verraten und zu verkaufen, wie das derzeit hierzulande passiert? Wer kann den Bürger darüber aufklären? Wer kann ihm erklären, warum Deutschland und Europa via selbst ausgelöster Massenimmigration mit einem zerstörerischen Multikulturalismus überzogen werden, der Idendität, Kultur und Nationen auslöscht? Wenn man allerdings die Reden von Merkel und Soros in Davos gehört hat, geht einem ein Licht auf. Die deutsche Politik ist fremdgesteuert, vor allem Merkel. Und doch wird sie nach der Regierungsbildung wieder den Eid ablegen, Deuchland und seine Bürger vor Schaden zu bewahren – und diesen Eid wieder brechen. Widerlich.

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  8. Gregor Kühn schreibt:

    Hört sich gut an und kann ich unterschreiben. Als jahrzehntelanger CDU-Wähler ist die Degenerierung der CDU für mich schmerzlich. Erschütternd, wie wenig Mut und Widerspruch gegen die zerstörerische „Politik“ Merkels in dieser Partei zu finden ist. Sehenden Auges schaut die CDU zu, wie das Land und die Partei gegen die Wand gefahren werden,klatscht 12 Minuten Beifall und diffamiert alle, die dagegen kämpfen. Man ist sprachlos. Ich fürchte, der Substanzverlust der CDU ist zu umfassend und zu radikal und der aktuelle zaghafte Widerstand innerhalb der Partei kommt zu spät. Die einzige Hoffnung und Alternative im Parlament ist nicht die CDU/CSU-Fraktion, sondern die AFD.

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  9. ceterum_censeo schreibt:

    Lieber Peter Helmes,

    danke Ihnen für Ihren wieder einmal profunden, kenntnisreichen Artikel.

    Allerdings so recht Sie damit auch haben, insbesondere bezgl. Frau Merkel,

    leider wird es zu keiner Besserung kommen, eher alles noch viel schlimmer werden, wie die Zeichen jetzt schon wieder zeigen:

    Herr Schulz, das Würstchen aus Würselen und der ‚Umfaller des Jahres‘ will, wie man mittlerweile hört, doch Minister werden,

    und Merkel?

    Die spd verlangt für die ‚GroKo‘ weitreichende Zugeständnisse, und sie wird sie bekommen:

    Merkel in ihrer elenden Verbohrtheit wird alles, aber auch ALLES tun, um

    1. ihre heissgeliebte GrUKo‘ alias Groko‘ wieder hinzubekommen,

    und sie wird der SPD dafür entgegenkommen, bis es kracht!

    Sie erinnern sich doch auch sicher noch an 2005, Wahlabend?

    → Kleinkindliches Geplärre ‚Ich will aber Kanzlerin werden‘! Und anschliessend für die GroKo Zusgeständnisse bis zum sprichwörtlichen ‚Nach-dort-hinaus!‘ Ich brauche sie Ihnen sicher nicht aufzuzählen, … Anti-Diskriminierungsgesetz (zuvor: ‚Mit mir nie!‘), pardon, Allgemeines Gleichstellungsgesetz, das klingt doch schon viel besser, nicht wahr?, usw. usw.

    Und dann die galoppierende Sozialdemokratisierung, wie die Faz schon 2010 in einem Kommentar bemerkte.

    2.und natürlich das bei Merkel zu erwartende Ziel (vgl. Dr. Maaz), Um JEDEN (!) Preis an der Macht zu bleiben (auch da winkt ‚2005‘).

    Äusserte sich dem Vernehmen nach neulich ein hiesiger höherer CDU – Funktionär (wollte allerdings ungenannt bleiben, wohl um nicht Merkels Missfallen zu erregen)
    auf die Frage, wozu dann das ganze Hin und Her und was das mit der GroKo solle:
    „ Na, um an der Macht zu bleiben, natürlich!“

    Bleibt da nur noch einmal der Hinweis auf die eindeutigen Aussagen von Dr. Maaz,
    nachstehend kurz zusammengefasst:

    ‚Merkels grausiges Aussehen und ihr Zustand, welcher von dem bekanntem Psychiater und Psychoanalytiker H. J. Maaz wie folgt beschrieben wurde: Bedenkliche Wesenszüge, + eine narzisstische Grundproblematik + fehlenden Bezug zur Realität. Also einen Totalausfall! Und so etwas vertritt uns auch noch in Davos!‘

    Für mich stellt sich inzwischen bei alledem bisherigen und was hierzulande munter weiter abläuft, die bange Frage:

    Werden Deutschland und wir von einer Geistes-verwirrten regiert?

    Bleibt nur, hoffnungsvoll auf Ihren Schlussatz zu schauen:

    ‚Es gibt auch eine Zeit nach Merkel. Wünschen wir uns den angemessenen Einfluß!‘

    Möge das, allen derzeitigen Zeichen zum Trotz, möglichst schnell Wirklichkeit werden!

    In alter Verbundenheit, cc.

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  10. SVEN GLAUBE schreibt:

    Darum sollten Alle an dieser AfD-Demonstration mitmachen !!!!

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  11. JOHN PETER SCHAUB schreibt:

    Diese Islamistischen Moslems werden In Schnell-In-Dienststellungs-Verfahren in der Deutschen Bundeswehr EINGESTELLT !!!!

    MerkeL und Ihre Uschi EINSTELLEN den ganzen ISIS in die Deutsche Bundeswehr EIN !

    http://www.anonymousnews.ru/2017/11/17/bundeswehr-wird-muselwehr-muslime-sollen-bei-der-truppe-das-kommando-uebernehmen/

    DA sollte auch dass Deutsche Volk sehr viel mehr DAGEGEN Demonstrieren weil dadurch JA sogar noch grössere Gefähren entstehen !!!!

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  12. francomacorisano schreibt:

    Merkel hatte 2003 auf dem Leipziger CDU-Bundesparteitag eine große Steuerreform versprochen. Nach mehr als 12 Jahren als Kanzlerin hat sie das immer noch nicht umgesetzt.

    Donald Trump ist gerade einmal ein Jahr als US-Präsident im Amt und hat schon jetzt die versprochene Steuerreform geschafft.

    DAS ist der Unterschied zwischen einer linken Merkel und einem rechten Trump!!!

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  13. Pingback: 4. Reich aktuell: Die Ersten werden bereits abgeholt – website-marketing24dotcom

  14. Karl Schippendraht schreibt:

    ……….Ich behaupte, ja, die CDU ist schuld an dem real existierenden Untergangscenario in Deutschland………

    Persönlich würde ich das anders empfinden und die Hauptschuld bei den Wählern der Etablierten sehen .

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    • Erich Heinrich Kalinowsky schreibt:

      Ich auch !!!!!

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    • Lisa schreibt:

      Die Merkel’isierte CDU im Verbund mit den Kanzlerin- und Soros-CFR-hörigen Medien sind verantwortlich!

      So eine üble Hirnvernebelung bei der breiten Bevölkerung, die zu einer kritischen, logisch zwingenden Infragestellung der politischen Entscheidungen (vom Brechen der Wahlversprechen über 180°-Kehrtwenden der vertretenen Positionen bis zum Einreißen der eigenen stabilen, weltweit bekannten & geachteten Fundamente) NICHT mehr in der Lage ist …… —-> sowas hat es nicht mal in der DDR gegeben!!!!!
      Da hat man die Politbüro- und Staatsratsverlautbarungen verlacht und sich privat einen Dreck um die FDJ- und SED-Dekrete geschert. [Trotz 24/7 marxistisch-leninistischer Sozen-Beschallung von Kindergarten und Schule an!! Die Realität, die tägliche Wirklichkeit hat das UNrealistische des krampfhaft gewollten, ideologisch überhöhten Sozialismus offenbart! ]
      Es ist dringend ein Kahlschlag in den feigen, unterwürfigen, regierungshörigen Medien, insbesondere den unkritischen Ö.-R. Sprachrohren -wenn nicht eine Beseitigung der GEZ-Struktur- erforderlich!!

      Für mich ist die CDU UNWÄHLBAR. Und sie bleibt für mich UNWÄHLBAR, egal wieviele Merkels, Taubers, Altmaiers, Kauders, v.d.Leyens, d.Maizieres beseitigt werden.
      SPD = als Scharia-, Arbeiterverräter- und Korruptionsmeister-Partei ist UNWÄHLBAR.
      GRÜNE = UNWÄHLBAR.
      LINKE formerly SED …. sowieso.
      Der Artikel ist gut geschrieben, die Aushöhlung der CDU gut analysiert.

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      • empört schreibt:

        sind die einen weg, sind die anderen nicht besser
        betrugen die monatlichen Frisörausgaben eines Hollande noch 10.000Euro, benötigte Macron in drei Monaten für Gesichtsschmier 26.000.
        Spielen die Alten „Wedel-Macht“, sind die Jungen nicht verschont
        [h ttp://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/parteien-sexismus-politikerinnen-huffington-post]

        und ob dat Ding nun CDU oder SPD heißt, FDP oder Grüne, Linke
        oder AfD…

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