Liebe Türken, entscheidet Euch!

(www.conservo.wordpress.com)

Thomas Böhm

Von Thomas Böhm *)

Ein Türke ist ein Türke ist ein Türke, und er bleibt auch ein Türke, egal wo er sich gerade aufhält, wo er geboren wurde oder was für Papiere er vorweisen kann, wenn er mal kontrolliert wird.

Die Türken sind eine stolze Nation, der türkische Patriotismus wurde gefördert und nicht wie bei uns Deutschen in die rechte Ecke gedrängt.

Und so benehmen sich unsere lieben Mitbürger auch in den Ländern, die eigentlich (noch) nicht zur Türkei gehören. Ganz besonders deutlich wird das, wenn sie sich beleidigt oder angegriffen fühlen. Dann folgen sie ihrem Führer, auch wenn dieser in dem Land, in dem sie gerade leben, eigentlich nichts zu melden hat.

Wer sich also mit den Herrschaften in Ankara anlegt, muss das berücksichtigen.

Wenn zum Beispiel die niederländische Regierung, auf Konfrontationskurs geht, kann es übel werden, dann nämlich dreht der osmanische Pascha am Rad, dann sind seine europäischen Widersacher allesamt „Nazis“ und „Faschisten“. Mit dieser Provokation erreicht Erdogan zwei Dinge: Für sein Volk zeigt er sich unnachgiebig und souverän, als ein furchtloser Staatsmann. Gleichzeitig treibt er seine Gegner am politischen Pokertisch zur Weißglut und setzt seine Untertanen in den türkischen Außenbezirken in Alarmbereitschaft -und das wiederum könnte in vielen europäischen Ländern zu Unruhen führen.

Erste Anzeichen sind nicht zu übersehen. Die „Welt“ schreibt:

In Rotterdam wurde einer türkischen Ministerin, die über Deutschland angereist war, der Zugang zum Konsulat versperrt… Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Sonntag wurde sie von Sicherheitskräften zurück zur deutschen Grenze eskortiert, bestätigte der Bürgermeister von Rotterdam, Ahmed Aboutaleb, bei einer Pressekonferenz…Die niederländische Polizei musste daraufhin gegen türkische Demonstranten in Rotterdam vorgehen, um eine Straße in der Umgebung des dortigen Konsulats der Türkei zu räumen. (https://www.welt.de/politik/ausland/article162770422/Tuerkische-Ministerin-zur-deutschen-Grenze-begleitet-Protest-eskaliert.html)

Die „Zeit“ präsentiert uns in diesem Zusammenhang leider wieder mal eine Fehldiagnose:

Nun hat die Regierung der demokratischen Niederlande erst eine Veranstaltung des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu abgesagt und diesem dann, als er trotzdem kam, die Landeerlaubnis entzogen. Das war weder mutig noch konsequent.

Sie hat damit nicht den Opfern des türkischen Regimes geholfen. Die türkischen Oppositionsparteien sind ebenso gegen die Auftrittsverbote wie die vielen verfolgten oder geflohenen türkischen Journalisten. Diejenigen, die von der AKP-Regierung eingesperrt, angeklagt, unterdrückt und verleumdet werden: Sie setzen sich noch mehr für die Freiheiten und Rechte ihrer Peiniger ein als hysterische europäische Politiker, die von Erdoğan nichts zu befürchten haben.

Nein, die niederländische Regierung hat Erdoğan und seinen Mitstreitern einen riesigen Gefallen getan. Nun hat die türkische Regierung den Eklat, den sie seit Tagen zu provozieren versucht – auch mit der Androhung von Sanktionen, sollte die Einreise verhindert werden. In Deutschland prallte sie noch an der Gelassenheit der Merkel-Regierung ab, in den Niederlanden hat man sich nun auf die Eskalation eingelassen. Es ist schließlich Wahlkampf. (http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-03/niederlande-mevluet-cavusoglu-verweigern-einreise-recep-tayyip-erdogan-tuerkei-verfassungsreferendum)

Ist in Deutschland etwa kein Wahlkampf? Benötigen die Systemparteien hier nicht auch die Stimmen der türkischstämmigen Wähler? Das hat also nichts mit Gelassenheit, sondern nur etwas mit Kalkül zu tun. Was die „Zeit“ nicht begreift ist, dass – wenn es hart auf hart kommt – auch der türkische Oppositionelle ein Türke bleibt und jeden „Angriff“ auf seinen „Bruder“ als Angriff auf sich selbst betrachtet und entsprechend handelt. Das kennen wir bereits von den Muslimen. Jeder noch so moderate Moslem würde sich lieber mit einem radikalen Islamisten verbünden, als den Ungläubigen zu gestatten, den Islam an sich in Frage zu stellen.

Außerdem ist Deutschland viel zu sehr mit der Türkei verstrickt und es leben in Deutschland viel mehr Türken als in den Niederlande (2007: 3 Millionen in Deutschland, 500.000 in den Niederlanden), als dass Frau Merkel hier eine dicke Lippe riskieren könnte.

Hinzu kommt, dass sich die Bundesregierung mit der Türkei auf einen Deal eingelassen hat, der Deutschland das Genick brechen könnte. Dazu passt eine aktuelle Meldung von „Reuters“:

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu hat erneut damit gedroht, das sogenannte Flüchtlingsabkommen platzen zu lassen, wenn es keine Visa Freiheit für Türken gäbe. „Die Türkei wird einen letzten Brief an die EU schreiben, und entweder gibt es dann die Visafreiheit und den „Flüchtlingsdeal“ oder keines von beidem“, sagte er am Samstag auf CNN Turk television. (http://www.reuters.com/article/us-turkey-eu-visa-idUSKBN16I081)

Es bleibt wohl nur eine Möglichkeit, diesen Konflikt zu beenden. Man muss sofort die doppelte Staatsbürgerschaft abschaffen. Unsere lieben Mitbürger müssen sich endgültig entscheiden, ob sie mit uns als assimilierte Europäer eine gemeinsame Zukunft gestalten, oder lieber unter dem Islamisten Erdogan gegen Europa ankämpfen wollen.

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*) Der Berufsjournalist Thomas Böhm ist Chefredakteur des Mediendienstes „Journalistenwatch“ (kurz: „JouWatch“) und ständiger Kolumnist bei conservo.
http://www.conservo.wordpress.com   12.03.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu Liebe Türken, entscheidet Euch!

  1. greypanter schreibt:

    Merkel muss an die Folgen der Appeasement-Politik des Münchner Abkommens 1938 erinnert werden, mit dem Hitlers Macht gefestigt wurde. Der gleiche Vorgang einer erfolglosen Beschwichtigungspolitik verhilft Erdogan zu einer diktatorischen Machtfülle. Das Fordern einer Entschuldigung mit klarer Androhung harter Sanktionen wäre das richtige Vorgehen. Nur wenn die Türken noch rechtzeitig das Scheitern von Erdogans Politik erkennen, kann ein „Ja“ zu seinem Referendum verhindert werden.

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  2. karlschippendraht schreibt:

    Welch erbärmliches Schauspiel . Ein immer noch unterentwickeltes Land mit einer mehrheitlich bildungsarmen Bevölkerung droht europäischen Staaten . Staaten , die diesem unterentwickelten Land im Ernstfall waffentechnisch überlegen sind . Den Türken fehlt es zwar nicht an Aggressionsbereitschaft und Brutalität , aber ohne ausreichende Intelligenz werden diese Negativeigenschaften aus der Türkei keine Großmacht machen . Und solange der Islam herrscht wird das auch so bleiben . Wenn Westeuropa nur wirklich wollte dann würde man diese Plage innerhalb eines Jahres los.

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  3. francomacorisano schreibt:

    Türken bleiben Türken und Deutsche bleiben Deutsche!
    Das ist gut so, was gibt es da zu diskutieren?!?

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  4. wreinerschoene schreibt:

    Da man es den Türken wie all den Anderen auch, die Entscheidung in Deutschland so wunderbar leicht macht, wird das nicht kommen. Doppelte Staatsbürgerschaft wir der Ruin Deutschlands werden, dazu, sollte es in NRW kommen, das Wahlrecht für alle Ausländer, steht auch keine Opposition mehr zur Verfügung. Also die Abschaffung Deutschlands geht voran.

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