Zur Diskussion des Artikels „Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Klaus Hildebrandt *)

Zu unserem Artikel zur Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom (siehe: https://conservo.wordpress.com/2017/03/06/stoppt-das-toeten-von-down-kindern/#comments), hat sich eine sehr wichtige Diskussion entwickelt. Hier ein Beispiel:

Betreff: Fw: Kinder mit Down

Sehr geehrter Herr E.,

für Ihre Zeilen möchte ich mich ganz herzlich bedanken, zumal Sie genau das aussprechen, wovor ich seit Jahren warne und was nun auch eintritt. Ich denke, das vorhersehen zu können, bedarf keiner besonderen Intelligenz und Ausbildung; denn schon das Gewissen sollte einem normalen Menschen sagen, dass das selektive Töten solcher Kinder – bzw. überhaupt von Menschen – unwürdig ist. Die konkreten Folgen bekommen wir nun knüppelhart zu spüren, obwohl man das alles durch eine ganz normale Familienpolitik und mit relativ wenig Geld hätte einfach vermeiden können.

Ihre mail beeindruckte mich derart, dass ich diese – selbstverständlich anonymisiert – einem großen Leserkreis zur Kenntnis geben werde. Wir brauchen mehr Menschen wie Sie, die Klartext reden. Die zahlreichen Probleme, die durch den widernatürlichen Gender noch auf uns zukommen, werden uns vernichten. Wir dürfen nicht länger schweigen.

Hier noch ein link zur weiteren Verbreitung der heutigen Petition der Herzogin von Oldenburg: https://conservo.wordpress.com/2017/03/06/stoppt-das-toeten-von-down-kindern/#more-14293.

Beste Grüße, Ihr Klaus Hildebrandt

*************

(Gesendet: Montag, 06. März 2017 um 18:50 Uhr, Von: „E“ An: post@dvck.org, hildebrandt.klaus@web.de)

Betreff: Kinder mit Down

Sehr verehrte Herzogin von Oldenburg, sehr geehrter Herr Hildebrandt,

ich habe mich mit Abtreibung und den Zahlen befaßt. Abtreibung basiert auf Frankfurter Schule und Alt´68er und dem Motto: „Mein Bauch gehört mir“.

So sind seit 1970 jährlich 200.000 Babys (noch im Mutterleib) umgebracht worden, was sich bis heute locker auf 8 Millionen Kinder summiert, die NIE eigene Kinder, Nachkommen haben durften, ein Genozid am eigenen Volk, der zwar zumeist illegal, trotzdem aber noch vom Beitragszahler der gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wurde und wird.

(Diese Zahl, 8 Millionen liegt erheblich höher, als die Tötungen in der NS-Zeit)

Zudem haben diese Abtreibungen uns die Demographieprobleme erst bereitet.

Ich kenne keine Zahlen, wie viele Ungeborene mit Down geboren worden wären. Nur hätten diese Ungeborenen mit Sicherheit NICHT diese Probleme bereitet, die uns heute Merkels „Fachleute“ die stattdessen ins Land geholt und oft genug 20x vier sind, d.h. das

sie 20x die „Sozialleistungen abgreifen“ und sich trotzdem hier nicht benehmen können!

Ich bin knapp 70 und froh, so alt zu sein, froh, nicht mehr alles mitkriegen zu müssen, was unserem Land und Volk noch alles bevor steht.

Wenn sich im Mai in NRW und im Sept. im Bund nicht gravierendes ändert, weiß ich nicht, wie es mit Deutschland noch weiter geht.

Mit lieben Grüßen, E

*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo
www.conservo.wordpress.com   17.03.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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4 Antworten zu Zur Diskussion des Artikels „Abtreibung von Kindern mit Down-Syndrom“

  1. floydmasika schreibt:

    Bei dieser Debatte können Konservative, die sich an verdienten traditionellen Moralvorstellungen orientieren, die inneren Widersprüchlichkeiten des Feminismus aufspießen und sich diesem Gegenüber als Gutmenschen positionieren. Es dem Gegner mit dessen Münze heimzahlen. Viel mehr als das ist es nicht. Wer Abtreibung verbieten will, wird damit die Zahl der unehelichen Kinder und alleinerziehenden Mütter erhöhen. Down-Symdrom ist nur ein besonders sichtbares Beispiel. Es werden die Lasten erhöht, die die Gesellschaft mit sich schleppt. Die Zahl der kaputten Elternhäuser und und der Sorgenkinder erhöht. Damit propagiert man nur die problematischen Seiten der christlichen Zivilisation ohne die guten. Es ist ein Rückzugsgefecht, eine Rechthaberei. Den Geburtenschwund kónnte man eher über die Stärkung des Familiensinns und des Verständnisses für die (polare, ungleiche) natürliche Ordnung und zugleich für die Interessen der Frau erreichen.

  2. francomacorisano schreibt:

    Lebensrecht für jede Schnecke,
    doch der Mensch bleibt auf der Strecke!

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