Rechtsruck? – Fragen an Friedrich Merz

(www.conservo.wordpress.com)

Von Hans Penner *)

Friedrich Merz

Sehr geehrter Herr Merz,

ein „Rechtsruck“, vor dem Politiker, Kirchen und regierungstreue Medien warnen, ist nichts anderes als die dringend nötige Berücksichtigung der Interessen des deutschen Volkes. Wenn Sie die Nachfolge von Frau Dr. Merkel anstreben, wird die deutsche Bevölkerung die nachstehenden Fragen stellen, die für die regierungstreuen Medien uninteressant sind:

– Wollen Sie den UNO-Migrationspakt zur Förderung der islamischen Einwanderung?

– Wollen Sie die Abschaffung Deutschlands als Nationalstaat?

– Wollen Sie die Auswanderung deutscher Fachkräfte?

– Wollen Sie die Abschaffung der Familie?

– Wollen Sie das Aussterben des deutschen Volkes?– Wollen Sie die massenhafte Tötung ungeborener Deutscher?

– Wollen Sie den Austausch der deutschen Bevölkerung durch andere Völkerschaften?

—–

– Wollen Sie ein islamisches Deutschland?

– Wollen Sie islamische Fakultäten an den Universitäten?

– Wollen Sie islamischen Schulunterricht?

– Wollen Sie Kinderehen?

– Wollen Sie Polygamie?

– Wollen Sie islamische Gewalttaten?

– Wollen Sie Juden- und Israelfeindlichkeit?

—–

– Wollen Sie den Mißbrauch des Sozialstaates?

– Wollen Sie die EU als Diktatur?

– Wollen Sie die Übernahme der Schulden korrupter Staaten und Banken?

– Wollen Sie die Beraubung der Sparer?

– Wollen Sie den Mißbrauch der Steuergelder?

– Wollen Sie organisierte Kriminalität?

– Wollen Sie sozialistische Planwirtschaft?

– Wollen Sie Armut?

—–

– Wollen Sie den Bürgern 2 Billionen Euro rauben zur Finanzierung der sinnlosen Energiewende?

– Wollen Sie die Desindustrialisierung Deutschlands?

– Wollen Sie die Vernichtung der deutschen Kerntechnik?

– Wollen Sie die Ruinierung der Stromversorgung?

– Wollen Sie die Meinungsmanipulation durch die Medien?

– Wollen Sie die Einschränkung der freien Meinungsäußerung?

Wenn Sie diese Fragen mit „JA“ beantworten, werden sich die Grünen freuen und Sie unterstützen. Wenn Sie diese Fragen mit „NEIN“ beantworten, werden Sie als „rechtsradikal“ beschimpft werden. Natürlich gibt es noch die Merkel-Methode, nämlich die dummen Fragen des Volkes zu ignorieren. Diese Methode hätte den Vorteil, daß die Kontinuität der CDU gewahrt bleibt.

Ihre eventuelle Antwort möchte ich in Internet stellen: www.fachinfo.eu/merz.pdf. Hoffentlich wird dieses Schreiben verbreitet.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Penner

(Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten)

www.conservo.wordpress.com    3.11.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Rechtsruck? – Fragen an Friedrich Merz

  1. Matthias Rahrbach schreibt:

    Meiner Meinung nach wird jemand wie Friedrich Merz am ehesten auf die Fragen antworten:

    „Du hast ja Recht, aber lass mich in Ruhe damit! Ich schaffe es sonst nicht ins Kanzleramt!“

    So ist das eben in der (etablierten) Politik: Entweder man beteiligt sich an ganz üblen, asozialen Machenschaften und kann es dann bis zum Bundeskanzler schaffen, oder man schafft es erst gar nicht in den Bundestag.

    Denn wenn einer die Marionette der Mächtigen werden will, darf er sich nicht gegen dieselben vorher auflehnen.

    Und genau diese Krankheit müssen wir überwinden. Wir wollen doch eine Demokratie bleiben, oder?

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    • pogge schreibt:

      JENS SPAHN wird Der NACHFOLGER von MERKEL im KANZLERIN-AMT werden Dass wurde Beim BILDERBERGER 2017 in D.C. Geschlossen ! In Folgenden VIDEO AB Minute 07:31 ZUSEHEN Wie DER Sich Kaputt-LACHT dass ER Der Nächste-BRD-Bundeskanzler werden wird, Der Platz JA Fast Vor Lachen, ER AUSLACHT Seine Zukünftigen UNTERTANEN mit SPOT und HOHN !!!!

      https://www.youtube.com/watch?time_continue=451&v=DG1V-A8uE_0 AB Minute 07:31 !

      AB Minute 07:31 Bundeskanzler JENS SPAHN !!!!

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  2. DFD schreibt:

    Sehr geehrter Herr Penner,

    Vielen dank für Ihre Anfragen was ich will, in allen Fällen ist die Antwort doch ganz klar, ich bin schließlich Mitglied der Merkel SED, errr CDU. Offensichtlich, denn sonst würde ich ja nicht meine gegenwärtige Stellung bekleiden.

    Also, in allen Fällen für all Fragen:
    JA!!!! Das will ich! So hilf mir Merkel.

    Hochachtungsdoll – errrr, Hochachtungsvoll
    Alter Ego…. Whooops. Alterego – oder irgendwie so was

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  3. Blindleistungsträger schreibt:

    Das geht auch einfacher. „Herr Merz, sind Sie eine Marionette der US-Globalisten?“ „Sir, ja Sir“ Damit sind alle wesentlichen Fragen mit „Ja“ beantwortet.

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  4. Aufbruch schreibt:

    Werter Herr Penner, wetten, dass Sie keine Antwort auf Ihre Fragen bekommen. Die Anfrage wird im Papierkorb landen (das Internet hat auch einen Papierkorb). Man muss ja dem dummen Bürger nicht alles auf die Nase binden. Man muss ihn ja auch nicht darüber unterreichten, was man mit der UN ausheckt und ihn noch weniger fragen, ob er damit einverstanden ist. Merz wird weder ja noch nein sagen, sondern die Kontinuität der Merkel-CDU wahren.

    Er wird es müssen, da man in Deutschland keine eigenen Entscheidungen mehr treffen darf. Deutschland ist nicht souverän und hat das zu tun, was die transatlantischen „Eliten“ fordern. Ergo müsste er, wenn er denn antworten würde, zu allen Fragen ja sagen. Schließlich ist er als Vorsitzender der Atlantikbrücke ja selbst ein Transatlantiker. Die Eile, mit der er nach der Eröffnung Merkels, nicht mehr zu kandidieren, seinen Hut in den Ring geworfen hat, lässt eine Regie erkennen, die eine wackelig gewordene Merkel schnell ersetzen wollte. Mit allen Aufträgen, mit denen auch Merkel schon befasst war.

    Die im Artikel aufgeworfenen Fragen lesen sich wie das Auftragsbuch der Atlantiker an die deutsche Kanzlerin oder den Kanzler, da sie alle dazu geeignet sind, Deutschland abzuschaffen. Die Kanzlerakte lässt grüßen.

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  5. Eva Schuld schreibt:

    hmmmm
    https://juergenfritz.com/2018/11/03/das-wird-kommen/
    Luftschlösser
    JF: „Aber natürlich kann auch alles ganz anders kommen. Wer weiß das schon?“
    Eben!

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    • Blindleistungsträger schreibt:

      So luftig ist dieses Schloss womöglich gar nicht. Das ist eine ziemlich realistische These, wie es laufen könnte. Vor Monaten, als der neue amerikanische Botschafter in Deutschland herumpolterte, da warf ich die These in den Ring, dass die Amerikaner einen Regime-Change in Deutschland durchführen. Womöglich ist das plötzliche Erscheinen des US-Vasallen Friedrich Merz auf der Bildfläche ein Teil davon. Das Szenario von Jürgen Fritz liest sich dann wie ein Drehbuch zu einer vielleicht „grauen Revolution“.

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  6. ceterum_censeo schreibt:

    Glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, daß ein F. Merz sich gegen den Moloch ‚E-U‘ und die ‚E-U‘ – Diktatur – UMVOLKUNG‘ stellt?

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  7. ceterum_censeo schreibt:

    Wrd dazu tatsächlich noch eine Antwort braucht, findet sie hier:

    Für ein solidarisches Europa – Machen wir Ernst mit dem Willen unseres Grundgesetzes, jetzt!
    Wir starten einen Aufruf für ein Europa, das unsere Art zu leben schützt und das Wohlstand für alle schafft – ein Europa der Demokratie und der Menschenrechte.

    Hans Eichel, Jürgen Habermas, Roland Koch, Friedrich Merz, Bert Rürup, Brigitte Zypries

    21.10.2018 – 14:23 Uhr 9 Kommentare
    https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/aufruf-fuer-ein-solidarisches-europa-machen-wir-ernst-mit-dem-willen-unseres-grundgesetzes-jetzt/23204984.html?ticket=ST-4721518-opvTcBBDLyc0eJZRl3sa-ap3

    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach 55 Millionen Toten, nach Jahrhunderten europäischer Kriege der Fürsten und der Nationalstaaten war den Menschen in Europa und den Regierungen endgültig klar: Nur die Vereinigung Europas kann diesen Irrsinn beenden.

    Diesen Gedanken hatte schon Immanuel Kant in seinem Traktat „Zum ewigen Frieden“ hundertfünfzig Jahre früher vorausgedacht. Nun endlich begann man, ihn in die Tat umzusetzen. Der Gemeinsame Markt, die Europäische Union, eine gemeinsame Währung entstanden. Diktaturen wurden gestürzt, Demokratie setzte sich überall durch.

    Reisefreiheit in einem Europa ohne Binnengrenzen gilt jetzt für alle: Alle Arbeitnehmer können überall in Europa arbeiten, jeder Unternehmer kann überall Unternehmen gründen, alle Waren können überall zollfrei gehandelt, Dienstleistungen überall angeboten werden. Junge Menschen können überall ihre Ausbildung machen, an allen Universitäten Europas studieren, sie können – wie wir alle – die kulturelle Vielfalt Europas und auch die ihr zugrunde liegenden gemeinsamen Werte und Traditionen erleben.

    Und 73 Jahre Frieden, das gab es nie in den Jahrhunderten zuvor. Das alles ist Europa, viel mehr als nur ein ökonomisches Projekt, ein kulturelles Projekt, ein zivilisatorischer Fortschritt, um den uns die ganze Welt beneidet.
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    Berlin: Handelsblatt Dialog zu Hass und Hetze im Netz

    Das alles ist, wie nie zuvor nach dem Zweiten Weltkrieg, in Gefahr: Im Innern Europas breitet sich wieder Nationalismus aus und Egoismus ist die vorherrschende Haltung – als vergäßen wir gerade wieder alles, was die vorige Generation aus der Geschichte gelernt hatte. Von außen stellen Trump, Russland und China Europas Einheit, unsere Bereitschaft, gemeinsam für unsere Werte einzustehen, unsere Lebensweise zu verteidigen, immer härter auf die Probe.
    Brexit: Barnier warnt – Brexit könnte an Grenzfrage scheitern

    Brexit
    Barnier warnt – Brexit könnte an Grenzfrage scheitern

    Darauf kann es nur eine Antwort geben: Solidarität und Kampf gegen Nationalismus und Egoismus nach innen und Einigkeit, gemeinsame Souveränität nach außen. Und diese Antwort muss jetzt und überall gegeben werden, von den Bürgern Europas, von jedem von uns. Allein als Deutsche, allein als Franzosen, als Italiener, Polen sind wir zu schwach, nur gemeinsam können wir uns im 21. Jahrhundert behaupten.

    Wir wollen ein Europa, das unsere Art zu leben schützt, ein Europa, das Wohlstand für alle schafft, ein Europa der Demokratie und der Menschenrechte, ein Europa des Friedens und der globalen Solidarität im Kampf für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen. Jetzt müssen wir große Schritte gehen, weiteres Durchwursteln von Krise zu Krise bringt alles in Gefahr, was wir bisher erreicht haben.
    Wir fordern eine europäische Armee

    Deshalb fordern wir, jetzt mit der vertieften Integration der Außen- und Sicherheitspolitik auf der Grundlage von Mehrheitsentscheidungen und dem Ziel einer gemeinsamen europäischen Armee zu beginnen. Nicht mehr Geld ist dafür nötig – die europäischen Nato-Mitglieder geben etwa dreimal so viel für Verteidigung aus wie Russland –, sondern eine Überwindung der verteidigungspolitischen Kleinstaaterei.

    Das schafft viel mehr Verteidigungskraft ohne zusätzliches Geld. Da wir nie mehr in Europa Krieg gegeneinander führen wollen, brauchen wir auch keine nationalen Armeen mehr. Und da sich Europas Verteidigung gegen niemanden richtet, sollte die Schaffung einer europäischen Armee mit Initiativen zu Rüstungskontrolle und Abrüstung verbunden werden.
    Bundeskanzlerin: EU-Asien-Gipfel sendet Zeichen für Welthandel

    Bundeskanzlerin
    EU-Asien-Gipfel sendet Zeichen für Welthandel

    Deutschland und Frankreich müssen gemeinsam vorangehen, die Gründerstaaten Europas, Polen und die baltischen Staaten zum Mitmachen von Anfang an einladen. Diese Initiative muss zu jeder Zeit offen sein für alle EU-Mitglieder, die dasselbe Ziel verfolgen – das werden viele, hoffentlich alle, sein.

    So zeigen wir der Welt, dass wir unverbrüchlich zusammengehören. Niemand kann mit einer Schwächung oder gar Spaltung Europas rechnen, aber jeder kann Europa als gleichberechtigten Partner in einer auf fairen Interessenausgleich, Frieden und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen gerichteten Politik auf unserem Planeten gewinnen. Nach außen kann aber nur glaubwürdig zusammenstehen, was im Inneren geeint und gefestigt ist.

    Die Euro-Zone, Kern und fortgeschrittenster Teil der europäischen Einigung, ist aber nicht krisenfest. Das wissen alle. Ein weiteres Durchwursteln ist nicht zu verantworten, die nächste Finanzkrise wird die Euro-Zone dann womöglich nicht überleben. Und das würde Europa auch in allen anderen Bereichen sehr weit zurückwerfen.

    Eine gemeinsame Währung bringt Vorteile für alle: Sie fördert den Austausch über alle Binnengrenzen hinweg in allen Bereichen. Sie bewahrt vor spekulativen Angriffen, weil sie einen großen und starken Wirtschaftsraum repräsentiert. Eine gemeinsame Währung erfordert von allen, bei der Lohn- und Preisfindung nicht mehr national, sondern europäisch zu denken.
    Wir fordern mutiges Vorangehen

    Eine gemeinsame Währung bedeutet aber auch eine einzige Geldpolitik für alle, orientiert am Durchschnitt der Euro-Zone, das heißt, sie schwächt die Schwachen und stärkt die Starken. Sie erfordert Stabilisatoren, um diese Folgen zu mildern und auszugleichen und sie erfordert Eigenanstrengungen von allen.

    Deutschland hat zu D-Mark-Zeiten eine Vielzahl von automatischen und diskretionären Stabilisatoren geschaffen, um die unterschiedliche Wirkung der einen Währung auf die unterschiedlichen Regionen und Gesellschaftsschichten auszugleichen: Arbeitslosen-, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung, bundesstaatlicher und kommunaler Finanzausgleich, bündische Haftungsgemeinschaft für alle Schulden aller Gebietskörperschaften, öffentliche Haushalte, die dem Gebot der Schaffung wertgleicher Lebensbedingungen in allen Regionen unterworfen sind.

    Nichts davon besitzt bis heute die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion, aber zumindest einiges davon wird gebraucht werden, um die Euro-Zone zusammenzuführen.

    Wir fordern die Bundesregierung auf, jetzt mutig voranzugehen, gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, um die Wirtschafts- und Währungsunion krisenfest zu machen. Ein weiteres Auseinanderdriften in der Euro-Zone muss verhindert, eine Politik, die zu mehr Konvergenz führt, muss eingeleitet werden.
    Italien: Haushaltschaos in Rom – An den Finanzmärkten steigt die Furcht vor einer neuen Euro-Krise

    Italien
    Haushaltschaos in Rom – An den Finanzmärkten steigt die Furcht vor einer neuen Euro-Krise

    Eine Haushaltspolitik für die Euro-Zone, die dem Zusammenhalt und der Zukunftsfähigkeit des Währungsgebietes dient, und eine gemeinsame Arbeitsmarktpolitik bis hin zu einer europäischen Arbeitslosenversicherung sind jetzt nötig, um glaubhaft zu machen, dass Europa auch im Innern zusammenhält.

    Dazu müssen wir zu echten Kompromissen bereit sein, auch zu deutschen finanziellen Beiträgen. Die Gründungsväter Europas, zu denen auch Konrad Adenauer gehörte, wussten, dass die europäische Einigung nur gelingen kann, wenn die Wohlstandsunterschiede nicht zu groß sind.
    Wir müssen das EU-Parlament stärken

    Sie wussten, dass die schwächeren Regionen und Schichten neben eigenen Anstrengungen auch der Hilfe der Stärkeren bedürfen, um ihren Rückstand aufzuholen. Sie wussten, dass die Einigung Europas auch ein Wohlstandsversprechen an seine Bürgerinnen und Bürger ist, finanziert aus der Friedensdividende. Noch Helmut Kohl wusste das und handelte danach. Das hat auch Deutschland sehr genutzt. Europa wird das sein, worauf die Europäer sich einigen können, oder es wird nicht sein. Was Europa stark macht, stärkt alle Europäer, was Europa schwächt, schwächt alle Europäer.

    Wer die europäische Demokratie stärken will, muss die europäischen Institutionen stärken, allen voran das Europäische Parlament. Das war immer die Politik Deutschlands, das muss auch jetzt wieder ganz klar werden.
    Handelsblatt Live: „Eine europäische Arbeitslosenversicherung wäre ein Wachstumstreiber“ – aha! – cc. –

    Handelsblatt Live
    „Eine europäische Arbeitslosenversicherung wäre ein Wachstumstreiber“

    Ein vereintes Europa kann eine Friedensmacht in der Welt sein. Ein vereintes Europa hat die Chance, im heraufziehenden Großkonflikt zwischen den USA und China mäßigend Einfluss zu nehmen, damit es nicht zu einer Katastrophe kommt. So wollte es auch Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Darum beginnt die Präambel unseres Grundgesetzes mit dem Satz: „Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“

    Machen wir Ernst mit dem Willen unseres Grundgesetzes, jetzt! Die Bundesregierung hat an der Spitze ihres Programms einen „neuen Aufbruch für Europa“ angekündigt. Es ist höchste Zeit, damit Ernst zu machen.

    Die Erstunterzeichner: Hans Eichel war Finanzminister, Jürgen Habermas ist Philosoph und Soziologe, Roland Koch war hessischer Ministerpräsident, Friedrich Merz ist Rechtsanwalt und CDU-Politiker, Bert Rürup ist Handelsblatt-Chefökonom, Brigitte Zypries war Bundesministerin für Wirtschaft und Bundesministerin für Justiz. Adresse für weitere Unterzeichner: europa-jetzt@gmx.de

    Also:
    Abschaffung der Nationalstaaten
    Der Euro soll notfalls mit verstärkten Transferzahlungen stabilisiert werden.
    Schuldenvergemeinschaftung, gemeinsamer Haushalt, Bankenunion, ‚europäische Arbeitslosenversicherung‘ usw.
    Also volle Pulle ab in die EUdSSR!

    Wie diese in den Fragen der grenzenlosen Invasion, der Unterdrückung Oppositioneller, der Bespitzelung, Entmündigung und Enteignung der Bürger tickt, dürfte jedem bekannt sein.

    ®Also: Versprechen wir uns NICHTS von Friedrich Merz!®

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  8. henal schreibt:

    Ich bin der festen Überzeugung, dass sich Herr Merz in der Politik nicht verbiegen lässt. Er hat gezeigt, dass er sich einer Frau Merkel nicht untergeordnet hat. Außerdem ist er ist er bedingt durch seine Tätigkeiten in den letzten Jahren finanziell unabhängig, klebt somit nicht unbedingt am Amt und kann somit bei allen Entscheidungen seinem gesunden Menschenverstand folgen.
    Sicher kennt er auch die Tricks der Banken zur Steuervermeidung und wird sich deshalb nicht nur über die betrügerischen Banken beklagen, sondern kann dieses Wissen auch in künftige Gesetzesänderungen zur Bekämpfung der Steuervermeidung einbringen.
    Er ist ein Mann der Wirtschaft und weiß bestimmt, wie schwierig es ist, die 50 Mrd Euro, die wir jährlich für Frau Merkels Gäste ausgeben, zu verdienen.
    Aus der Tatsache, dass er sich in den USA gut auskennt, auch dort wahrscheinlich auch gut vernetzt ist, kann man doch nicht ableiten, er sei ein US-Vasall.
    Er ist sicher in der Lage, die linkslastige CDU auf einen Kurs zu bringen, der primär die Probleme bei uns löst und sich nicht versucht, die ganze Welt zu retten.

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