13. August 1961: Tag der innerdeutschen Scham – „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

Von Peter Helmes

(www.conservo.wordpress.com)

1 Berliner MAuer „Ich verstehe Ihre Frage so: Daß es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, daß wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Eh, mir ist nicht bekannt, daß eine solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

Das sagte der DDR-Staatsratsvorsitzende Walter Ulbricht am 15. Juni 1961 auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost). Knapp zwei Monate später, am 13. August 1961, vor 56 Jahren, begannen die Arbeiten am Mauerbau.

Was passierte im August 1961?

„In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 gab Walter Ulbricht, der DDR-Staatsratsvorsitzende, SED-Parteiführer und Vorsitzende des Nationalen Verteidigungsrates der DDR, den Befehl zur Abriegelung der Sektorengrenze in Berlin. Im Einverständnis mit der Sowjetunion wurde so das letzte Schlupfloch versperrt, durch das der SED-Diktatur noch zu entkommen war.

Welche Bedeutung hatte die Berliner Mauer?

Eine ganze Generation lang wurden die Deutschen in Ost und West von einer Betonmauer, Stacheldraht und Selbstschussanlagen auseinanderdividiert. Die Mauer sollte für die nächsten 28 Jahre die politische Spaltung Deutschlands und Europas zementieren. Niemand konnte sich vorstellen, daß so viel Zeit vergehen würde, bevor mit dem Fall der Mauer die Überwindung der Teilung in Deutschland wieder möglich wurde.Die Mauer wurde weltweit zum Symbol für den Kalten Krieg, der die Welt politisch in eine östliche und eine westliche Hemisphäre spaltete. Von der einen Seite wurde die Mauer als „Friedensgrenze“ und „Antifaschistischer Schutzwall“ gepriesen, von der anderen Seite als „kommunistische Schandmauer“ verdammt. Sie wurde zum Symbol für den Bankrott einer Diktatur, die ihre Existenz nur dadurch zu sichern vermochte, daß sie ihre Bevölkerung einsperrte.

Mauerfall am 9. November 1989

Mehr als ein Vierteljahrhundert nach ihrer Erbauung fiel die Mauer am 9. November 1989. Dieser 9. November ist fest mit der Deutschen Einheit verknüpft, weit mehr als der eigentliche Staatsakt ein Jahr später. Er erinnert uns auch an erfolgreichen Widerstand und Bürgermut. Ihr Fall markiert auch das Ende des Kalten Krieges.

Getrennte Freunde und Verwandte

Erschütternde Szenen spielten sich in den Tagen des Mauerbaus entlang der Sektorengrenze ab: Von einem Tag auf den anderen wurden die Menschen in West- und Ostberlin voneinander getrennt, Straßen, Plätze und Häuser wurden geteilt, die Bahn-Verbindungen unterbrochen. Die Sperranlage schnitt über 50.000 Ost-Berliner von ihren Arbeitsplätzen im Westen ab.

Die DDR-Regierung verringerte die Zahl der Grenzübergangsstellen zwischen beiden Stadthälften auf sieben. Fassungslos stehen sich die Westberliner auf der einen, die Ostberliner auf der anderen Seite an der Sektorengrenze gegenüber. Auf der Ostseite halten Kampfgruppen und Volkspolizei die Umstehenden mit Maschinengewehren in Schach, in West-Berlin schirmt die Polizei die Grenzanlagen vor den aufgebrachten Bürgern ab.

Die Stimmungslage in der Westberliner Bevölkerung wurde kritisch. Viele fühlten sich von den westlichen Schutzmächten im Stich gelassen, und nicht wenige sahen in der Abriegelung nur den ersten Schritt zu weitergehenden Maßnahmen gegen den Status von Westberlin.

Viele Betroffene in der DDR nahmen den Mauerbau auch nicht klaglos hin: Laut einem Buch der Stasi-Behörde wurden offenbar etwa 4.000 Menschen festgenommen. Der Widerstand war damit wohl größer, als bisher angenommen. Allein am Tag des Mauerbaus habe die Stasi rund 20 Menschenansammlungen mit Protestcharakter registriert, die zwischen 20 und 600 Beteiligte aufwiesen.“ (Quelle: ldp Berlin)

  1. August: Kein Anlaß zum Feiern – Jugenderinnerung

Es war im Sommer 1961. Wie immer verbrachte ich die großen Ferien bei meiner Patentante Gretel und ihrem Mann, Onkel Hans – von ihr stets „Hänschen“ genannt (ein Zweimeter-Mann!) – in Berlin-Schmargendorf. Er arbeitete bei der Post und war einer der Verantwortlichen für den „Postverkehr Ost“. Onkel Hänschen war ein waschechter Berliner (Köpenick), wohnte aber seit seiner Heirat in Schmargendorf.

In einer „politischen“ Familie aufgewachsen – meine Eltern waren Mitbegründer der CDU und vor dem Krieg in der Zentrumspartei aktiv – wurde ich schon früh antikommunistisch erzogen und engagierte ich mich ab meinem 14. Lebensjahr in der Jungen Union.

Immer, wenn ich in Berlin weilte, wußte Onkel Hänschen etwas von den Kommunisten zu berichten. Er erzählte von der Postüberwachung und der Kontrolle der Telefonate, als seien solche Dinge selbstverständlich gewesen. Er wußte auch zu berichten, daß die Bürger im „anderen Teil Deutschlands“, insbesondere in Ostberlin, zumindest eine grobe Ahnung vom Leben in Westdeutschland hatten. Auch, daß es die Stasi gab und was sie an Grauenhaftem angerichtet hat. Man wußte dies in der DDR ebenso wie in der „verhaßten BRD“ – vor allem transportiert durch Flüchtlinge oder freigekaufte DDR-Bürger.

Und heute? Heute habe ich oftmals den Eindruck, daß die Erinnerung an die „SBZ“ – die „Sozialistisch Besetzte Zone“, wie die DDR genannt wurde – gerade bei uns im westlichen Teil Deutschlands fast folkloristische Züge annimmt, was bis zur Verherrlichung gewisser „Errungenschaften“ des SED-Regimes reicht, befeuert von den SED-Erben in der Linkspartei. „Es war ja nicht alles schlecht in der DDR“, lautet das geflügelte Wort unserer heutigen Salonsozialisten.

„Feind“ war, wer anders dachte

Sie – und wir – scheinen wichtige Dinge verdrängt zu haben. Dazu gehörten z. B. die Erinnerungen an…

* ein System, das nur scheinbar die in Ruhe ließ, die klaglos mitmachten

* ein System, das rücksichtslos gegen den leisesten Widerspruch vorging

* ein System, das klare Züge von Paranoia bzw. Verfolgungswahn zeigte (Mielke)

* ein System, das seinen eigenen Bürgern zutiefst mißtraute

* ein System, das den Begriff „Demokratische…“ wie zum Hohn im Staatsnamen führte

* ein System, dem scharenweise die Bürger wegliefen, zuletzt Hunderttausende

* ein System, das sich schließlich gezwungen sah, einen „antikapitalistischen Schutzwall“ zu errichten – und damit die eigenen Bürger in Kollektivhaft nahm

usw.

Nicht vergessen!

Überall Fassungslosigkeit, Entsetzen! Mein Onkel Hänschen faßte mich bei der Hand und weinte bitterlich, ich auch. Haß gegen das Regime stieg in mir hoch. Ich habe diese Gefühle nicht bekämpft. Wenn ich sah, wie alte Leute sich mühten, noch schnell ihre Wohnungen zu verlassen und wie sie dann von Vopos zurückgetrieben wurden, wie Menschen aus den Fenstern sprangen, sich verletzten, weiterliefen wie gejagte Hasen – wenn man das sah, hatte man keine Kraft mehr, den Haß zu unterdrücken.

Karl Marx, in dessen Namen all das Unheil geschah, lebt, lebt immer noch – und wird wie ein großer Staatsmann abgefeiert. Straßen und Plätze sind und bleiben nach ihm benannt, überall stehen Denkmäler, SED-Linke pilgern Jahr für Jahr zum Grab der Rosa Luxemburg, und alte Kader feiern das untergegangene Regime bei „Kameraden-Treffen“. Den Kritikern des menschenverachtenden Regimes wurde in Deutschland kein einziges Denkmal errichtet, kein Platz benannt. Ulbrichts und Honeckers Rache ist schamlos!

„Demokratische“ Fassade

Der Publizist und Kommunismus-Experte Wolfgang Leonhardt berichtete, wie die DDR inklusive ihrer Parteien schon drei Jahre vor Kriegsende in der Kominternschule von Kuschnarenkowo bei UFAS gegründet wurde, also ihre Wurzeln in Moskau hat. Seit 1985 wußte die Stasi, daß DDR und Mauer bald fallen würden – und bereiteten „die Wende“ vor, so wie es Walter Ulbricht schon damals beschrieb: „Es muß demokratisch aussehen. Aber wir müssen alles in der Hand haben.“

***

Auch das gehört zum Gedenken an die Mauer: In den Westen geflüchtet– zur „Belohnung“ Rente gekürzt

In mehreren Artikeln habe ich schon darüber berichtet, daß durch einen Akt staatlicher Willkür die „Ostzonenflüchtlinge“ eine erhebliche Kürzung ihrer Rentenansprüche hinnehmen mußten, ohne daß sie darüber informiert wurden. (siehe https://conservo.wordpress.com/2013/01/31/der-unterdruckte-rentenskandal-abgestrafte-ddr-fluchtlinge/)

Geflohen, um in Freiheit zu leben – von uns bestraft, weil sie nicht „drüben“ blieben

Die Geflohenen, die Freigekauften und die Abgeschobenen verloren wie Parias alles – Hab und Gut, Familie, Freunde, Erspartes, Rentenansprüche usw. Dieses Schicksal betraf etwa

320.000 „Republikflüchtlinge“, Ausgewiesene, Abgeschobene oder Freigekaufte. Um es klar zu sagen – weil´s heute offensichtlich vergessen wird:

Das sind die Menschen, die alles verloren haben und beim „Rübermachen“ ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten und obendrein auch noch in Kauf nehmen mußten, daß zurückgebliebene Familienmitglieder nach allen Regeln kommunistischer Brutalität schikaniert wurden.

Viele werden sich doch noch an die Bilder aus düsteren DDR-Zeiten erinnern: Peter Fechter, Soldat der Volksarmee, wird bei dem Versuch erschossen, die Sperrmauer in Berlin zu überwinden. Vielen anderen ging es ähnlich, die versuchten, dem Unrechtsstaat zu entkommen. Das Ende des SED-Regimes war aber eingeläutet, als schließlich Hunderttausende flohen.

Sie wurden zwar „bei uns“, also im Westteil Deutschlands, stürmisch begrüßt. Empfänge, Pressekonferenzen, Funk- und Fernsehberichte – alle bejubelten den Mut und die Opferbereitschaft der ehemaligen DDR-Bürger, die nun Bundesbürger geworden waren, mit allen Rechten und Pflichten. Doch dann folgte ein jähes Erwachen.

Geschichte kann zynisch sein. Durch die Wiedervereinigung – zu der ja letztlich diese Menschen einen besonderen Beitrag leisteten – verloren sie einen erheblichen Teil ihrer Rentenansprüche. Heute leben viele der „Ostzonen-Flüchtlinge“ – so werden sie auch heute noch amtlich genannt – auf Hartz IV-Niveau und/oder mußten Rentenkürzungen von bis zu 500 Euro im Monat hinnehmen. Wie konnte es dazu kommen?

Täter belohnt – Opfer bestraft

Ursprünglich wurden diese Flüchtlinge in Deutschland-West genauso behandelt (und behördlich eingruppiert) wie jeder andere Bundesbürger, so auch in die Deutsche Rentenversicherung.

Plötzlich jedoch wurden die ehemaligen DDR- und jetzigen Bundesbürger rückwirkend (!) so gestellt, als ob sie in der DDR verblieben wären. Ihre Rentenanwartschaften, die sie nach der Einbürgerung in die Bundesrepublik in einem ordentlichen Aufnahmeverfahren erhalten hatten, wurden still und heimlich liquidiert. Ein unfaßbarer Vorgang, der im Gesetzgebungsverfahren so versteckt untergebracht wurde, daß er praktisch niemandem auffallen konnte (oder sollte?)!

Täterschutz vor Opferschutz

Besonders zynisch ist, daß viele ehemaligen Unterdrücker – SED-Funktionäre, Staats- und Stasi-Mitarbeiter etc. – weit bessere Renten erreichen als die Flüchtlinge. Dank einer starken Lobby ehemaliger „Genossen“ wurden die Täter von einst also belohnt, die Opfer der DDR-Diktatur jedoch bestraft. Täterschutz geht offenbar vor Opferschutz! Diese Täter von einst, die in der DDR die eigene Bevölkerung geschunden hatten, erfreuen sich heute ohne eigene Beitragszahlung einer auskömmlichen Rente, während die Flüchtlinge diskriminiert und mit Kleinstrenten abgespeist werden.

„Beamte“ der untergangenen DDR-Renten- und Sozialbehörden wurden bei uns z. B. in den Apparat des Bundes-Sozialministeriums oder der (westdeutschen) Rentenversicherung aufgenommen und durften dort – welch ein Zynismus! – u. a. über die Rentenansprüche der ehemaligen Ostzonenflüchtlinge entscheiden. Ein Husarenstück!

Vieles an der Angelegenheit ist merkwürdig, angefangen von der „heimlichen“ Rentenanspruchs-Änderung bis hin zu den einzelnen Reaktionen aus Politik und Medien. Es ist nochmals zynisch, daß ausgerechnet der DDR-Anwalt Gregor Gysi der einzige ist, der den Flüchtlingen eine substantiierte Antwort und Auskunft hat zukommen lassen und versprach, sich weiter für sie einzusetzen – genauso wie seine Partei „Die Linke“, die sich ebenfalls für die Zonenflüchtlinge einsetzt. Siehe auch den Artikel auf „conservo“, der die furchtbaren Folgen für jene Menschen schildert: https://conservo.wordpress.com/2015/08/10/verborgene-wunden-der-ostzonen-fluechtlinge/

Ostzonenflüchtlinge – Bürger minderen Wertes?

Der Wunsch, Verfolgung zu entgehen, Reise- und Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen zu können, die Familie wiederzusehen oder den Wunsch nach einem besseren Leben Wirklichkeit werden zu lassen – die Motive der Menschen zur Flucht waren in der DDR vielfältig, trotz lebensbedrohlicher Gefahren. Angekommen in der Bundesrepublik stellten sich den Flüchtlingen neue Herausforderungen:

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, daß sich die „Ostzonenflüchtlinge“ inzwischen dafür entschuldigen müssen, daß sie weiland vor Stasi-Schikanen, Gefängnis, Folter und Mauerbau „rübergemacht“ haben. „Ihr“ freies Deutschland hatten sie sich gewiß anders vorgestellt.

Darüber gibt´s natürlich keine „Gauck-Akten“. Stattdessen erleben wir immense Geschichtsfälschungen, in kleinen Dosen versteht sich, die für den Bürger kaum erkennbar sind. Dahinter stehen Profis, die so ganz nebenbei dafür sorgen, daß alles „rechtsfaschistisch“ oder „rechtslastig“ genannt wird, was die Erhaltung Deutschlands, einen gesunden Patriotismus, Verantwortung gegenüber unserem (ungeteilten) Volk, der Erhaltung unserer tradierten Wertmuster, unserer ethnischen Identität einfordert und fördert. Deutschland wickelt sich ab.

www.conservo.wordpress.com     13. August 2019

 

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, CDU, Die Linke, Flüchtlinge, Politik Deutschland, SPD, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu 13. August 1961: Tag der innerdeutschen Scham – „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

  1. Ikarus schreibt:

    Viele Familien wurden über Nacht unfreiwillig getrennt und die grüne KGE spricht zynisch von 17 Millionen integrierten Flüchtlingen, als hätte es nie ein gemeinsames Volk gegeben, aber sie selbst als große Diätenabfasserin erfreut sich bester finanzieller Versorgung im BT und verhöhnt das Leid der Familien und Opfer und sorgt mit ihrer Grünen Schmarotzerbande dafür, dass es den Flüchtlingen, die keine sind aus Afrika und sonst wo besser geht, als vielen einheimischen Deutschen, die dieses Land wieder aufgebaut haben und die Freiheit erkämpften. Sie selbst scheint sich aus Thüringen stammend als Oberhaupt der Deutschen zu sehen, die schon integriert war, bevor es die anderen DDRler waren, welch eine Unverfrorenheit uns als integrationspflichtige Flüchtlinge zu denunzieren! Jetzt besitzt sie noch die Frechheit zu fordern, dass wir uns fremden einwandernden Kulturen gefälligst an zu passen und zu unterwerfen haben. Vergesst es nicht, wenn diese Ikone der Niedertracht, die in der Kölner Silvesternacht die Opfer verhöhnte und die Täter schützte in Thüringen Wahlkampf macht und den Bürgern die Hucke voll lügt. Etwas hat sie auch von Walter Ulbricht, den Mauerbauer, die ist so dämlich wie im Ulbricht Jargon, wo der doch zu den Fabrikarbeitern in Thüringen piepsig sagte, die sich beschwerten, das sie mit der Produktion von Holzdübeln nicht nach kommen, liebe Genossen ihr habt genug schönen Wald, den könnt ihr abholzen. Die Grünen sind eine Partei, die unsere Heimat nachhaltig zerstört. Nun haben sie schon wieder in ihrer Gier beschlossen aus Brüssel Subventionen und Fördergelder für die Energiewende ab zu fassen und mit dem Konzern der Windräder herstellt den Thüringer Wald mit Windrädern zu verschönern, ähm zu verschandeln und zu zerstören. Der teilweise total Hirn gewaschene Westen bekennt sich eher zu Einwanderern aus aller Welt, als zu den eigenen Landsleuten und frönt der Propaganda alle Ossis wären undankbar und gemein gefährlich gegen ihre „lieben“ neuen Mitbürger. Ohne die Ausbeutung des Ostens als Billiglohnland, hätten die Wessis ihren Gürtel enger schnallen müssen, die auf großen Fuß lebten und nicht umgekehrt das die Wiedervereinigung schuld ist. Die Einwanderer aus extrem fremden Ländern sind freiwillig gekommen. Also ist es eine Verhöhnung unseres Volkes von der SPD und Grünen bei den freiwillig gekommenen „Flüchtlingen“ die die Mehrheit im Volk nicht eingeladen hat, von Familienzusammenführung zu sprechen, denn diese Familien waren niemals auf eigenem Boden gewaltsam getrennt worden und eine Zumutung per Migrationspakt die nicht integrierbaren Fremden besser zu stellen, als das eigene Volk, die hier Parallelgesellschaften bilden sollen. Manche prophezeien, Deutschland wird ein nahöstliches Land und so wie ich den Ruhrpott sehe und wenn sich die Niedersachsen nicht wehren, könnte Deutschland wieder geteilt werden in das Land der Neusiedler und das Land der Eingeborenen, um einen Teil Deutschlands zu retten. Die grüne KGE hat sich schon in Brandenburg ein Anwesen gekauft und wir sollten darauf achten, dass die die unser Volk verachten auch dort leben sollten, wo sie für das Volk Schaden angerichtet haben. Das sehe ich nicht ein, dass sich diese Volks Vernichter die Rosinen raus picken, wo sie dem Volk so viel unermessliches Leid und Schaden zugefügt haben. Es kann auch sein, das Deutschland sich insgesamt wehrt und nicht integrierbare Neusiedler wieder gehen müssen, aber das halte ich eher für utopisch.

    Gefällt 1 Person

    • Ingrid schreibt:

      Ich kann deine Wut gut verstehen Ikarus und ich stimme dir voll zu.
      Ich bin an der Zonengrenze aufgewachsen und ich habe ein anderes Verhältnis zum Osten als diese dumme Wichtigtuerin.
      Die Trennung Deutschlands war kein leichter Schritt, weil viele Familien getrennt wurden.
      Die ewig Besserwisserei und Arroganz, der Westler, hat den Ostlern immer weh getan, aber der Zusammenhalt des Osten, war um ein Vieles grösser und gerade heute sieht man, woran es uns mangelt, nämlich am Zusammenhalt unseres gemeinsamen Volkes.

      Gefällt 1 Person

  2. Pingback: 13. August 1961: Tag der innerdeutschen Scham – „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“ | Alternativnews - Meldungen aus alternativen Medien

  3. text030 schreibt:

    Unvergessen auch die politischen Aktionen von Wolfgang Holzapfel (Vereinigung 17. Juni 1953 e.V,) gegen die Berliner Mauer:
    „WIR“ statt „IHR“ – 30 Jahre „Lebendige Brücke“. Am 12. August 2019 wiederholte Wolfgang Holzapfel seine politische Aktion am Checkpoint Charlie in Berlin vom 12. August 1989:

    Gefällt 3 Personen

  4. ceterum_censei schreibt:

    @ Peter Helmes:

    „… die „SBZ“ – die „Sozialistisch Besetzte Zone“, wie die DDR genannt wurde – …“

    Stand das sz. nicht sogar für „SOWJETISCH besetzte Zone?“

    Gefällt 3 Personen

  5. wreinerschoene schreibt:

    70 000 Tode sind in der DDR Tod.

    Gefällt 1 Person

    • wreinerschoene schreibt:

      70 000 sind USA geschrieben haben, „Nach Staatsgründung der DDR 1949 unter SED-Chef Walter Ulbricht, der wie schon geschrieben, auch unter den Rückkehrern aus Moskau nach dem Krieg war, er wurde erster Regierungschef dieses neuen Staates. Somit war der Grundstein gelegt, Stalins- Rußland, auch in der DDR zu installieren.“

      Gefällt 1 Person

  6. theresa geissler schreibt:

    Ja, ja: Das geflügelte Wort „Es war ja nicht alles schlecht in der DDR…“
    Davon habe ich gelesen in dem Essay „Het andere Duitsland“ vom Publizisten Jeroen Kuiper: Ist auch die Parole vom Verein zur Dokumentation der DDR-Alltagskultur, ein Club von „Ostalgisten“, die, trotz alles, noch immer Sehnsucht haben nach der guter, alter DDR mit ihrer „Sicherheiten“, und die sich höchstwahrscheinlich wünschen, die Mauer wäre geblieben. Sollte man da einfach stellen: Jeder sein Geschmack? Höchst wahrscheinlich, denn alles mitfühlen kann man als ‚Wessi‘ einmal auch wieder nicht.

    So habe ich auch schon mal gelesen, dass die Die-Hard-DDR-Leute kurz nach der Wiedervereinigung auf der Bemerkung, dass man in der DDR nicht frei ins Ausland reisen konnte, oft so reagierten: „Na und? Inzwischen haben wir schon gesehen, dass die meiste Deutsche im Westen das auch nicht können, weil sie dafür kein Geld haben! Das macht also auch nichts aus.“ Und da konnte man denn noch so argumentieren, dass eine Reisebeschränkung auf lauter finanziellen Gründen, die im Prinzip aufgehoben werden könnten durch sich irgendwie das Geld zu erschaffen, für uns noch anders fühle als eine Beschränkung, aufgelegt von Behörden durch ein VERBOT um ins Ausland zu reisen, aber ich fürchte, dass diese Argumentation bei den Empfängern nicht immer ganz deutlich ankam…

    Die Zauberworte sind hier: Souveränität, Selbstbestimmung und Freie Wille, Begriffe, die heutzutage in bestimmten Kreisen -ebensogut Links- als Rechts-extrem- noch immer weniger interessant scheinen. Und sicher damals in der ehemaligen DDR weiger interessant WAREN.

    Gefällt 2 Personen

  7. Blindleistungsträger schreibt:

    Da stellt sich die Frage, warum Helmut Kohl, der Kanzler der vergurkten Einheit, keine Entsozifizierung hat durchführen lassen. Was wir erleben ist weniger Honeckers Rache als vielmehr die Folge von Kohls kapitalem Fehler. Auch die Rentenkürzungen können ja wohl kaum am „ewigen“ Kanzler vorbei durchgezogen worden sein.

    Gefällt 2 Personen

    • ceterum_censeo schreibt:

      Der hat sich doch dieses Ungeheuer, das stalinistische U-Boot, in seiner grenzenlosen Kohlköpfigkeit noch unterschieben lassen – und andere mit.

      Vera Lengsfeld weiß Genaues darüber zu berichten.

      Gefällt 1 Person

  8. Monty Allerdings schreibt:

    OT

    Von wegen Serbe! Gleismörder von Voerde ein astreiner Moslem, Merkelmedien schon wieder beim Lügen erwischt!

    Bitte weiterverbreiten:

    https://terminegegenmerkel.wordpress.com/2019/07/22/voerde-moslem-erklaert-anja-nachtigall-fuer-vogelfrei-und-handelt/

    Gefällt 2 Personen

  9. Semenchkare schreibt:

    Sehr guter Artikel!
    Danke!

    Gefällt 2 Personen

  10. Wuff schreibt:

    La Garde wird, ohne dass die EU Mitgliedsstaaten das mit einer Wahl bestätigen EZB Chefin ! Was hat Frau Merkel und ihr Klüngel verpfändet, das Demokratie in der EU stirbt? Hat sie auf ihren Afrika Reisen unser Land verkauft?

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s