Arrogant und blind: Die Union treibt viele Zielgruppen zur AfD

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes *)

Der Anspruch einer Volkspartei

Was ist eigentlich die Aufgabe eines Partei-Generalsekretärs – außer der Leitung der Parteiorganisation? Nun, die Antwort gilt für jede Partei: Ein Generalsekretär muß vor allem die Partei strategisch ausrichten und auf das Morgen vorbereiten. Eine Taube Nuß, ein „braver Parteisoldat“, ist da fehl am Platze.

Zur strategischen Aufgabe gehört vor allen Dingen das Nachdenken – und dann das Umsetzen – darüber, wie die Partei ihre Mitglieder „bei der Stange hält“, neue findet und die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Strömungen einbindet. Genau hier liegt das Versagen der CDU!

Angetrieben von einer Vorsitzenden, deren Mantra in absoluter Selbstüberhöhung lautet: „Wir schaffen das!“, bleibt für einen kreativen Generalsekretär kein Platz. Und infolgedessen amtiert der amtierende Generalsekretär der CDU, Peter Tauber, als Kofferträger der Vorsitzenden. (Daß er darüber hinaus auch noch die Rolle des Watschenmannes vollumfänglich erfüllt, macht seine Leistung auch nicht gerade lobenswert.)

Das war in der CDU durchaus schon einmal anders: Biedenkopf widersprach Kohl ebenso wie Volker Rühe oder der sperrige Heiner Geissler. Daß alle Drei in ihrem Job nicht alt wurden, unterstreicht nur, daß man zu der Rolle eines Generalsekretärs Rückgrat haben muß. Wären sie länger im Amt geblieben, wäre dies nur mit Preisgabe der Eigenständigkeit möglich gewesen. Und wenn der/die Vorsitzende nicht den Rat der Generalsekretäre befolgt, sind beide für ihr Amt ungeeignet.

Die Partei säuft ab

Legen wir diese Elle an die taube amtierende CDU-Generalsekretärkarikatur an, wird deutlich, wo der Unterschied liegt: Hie Profil, da brave Einordnung ins Glied. Von Weitsicht, von Strategie, von programmatischem Vordenken keine Spur. Wie auch? Die Vorsitzende „schafft es“ – General her oder hin. Ein General mit Charakter hätte ihr längst den Koffer vor die Füße geworfen. Die CDU mit einer Vorsitzenden Merkel und einem Generalsekretär Geissler, Rühe oder gar Biedenkopf? Undenkbar! Sie, die Große, würde stantepede blaß und ihren Nimbus verlieren.

Würde sich Merkel selbst um die Aufgaben ihres Generalsekretärs kümmern, könnte man vielleicht noch hoffen, daß wenigstens ein wenig strategisches Denken in die Parteiführung einzöge. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus: Frau Merkel schwebt über den Wassern, und die Partei säuft derweil ab – wie sich leicht an folgenden scheinbar nebensächlichen Vorgängen zeigt:

AfD Bundestagsfraktion gründet Gruppe für Heimatvertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten

Innerhalb der AfD Fraktion im Deutschen Bundestag gründete sich eine Gruppe „Heimatvertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten“. (Im Gründungskomitee arbeiten derzeit dreizehn MdB, darunter Dr. Alice Weidel und Tino Chrupalla mit.)

In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es hierzu:

„Dreizehn Abgeordnete der AfD-Fraktion im 19. Deutschen Bundestag haben auf

einer Arbeitssitzung in Berlin beschlossen, eine Gruppe zu gründen, die sich

vornehmlich mit den Anliegen der Heimatvertriebenen, Aussiedler und der deutschen

Minderheiten im Ausland beschäftigen wird (…)

Nachdem jahrelang einige wenige Abgeordnete der Union die Anliegen der deutschen

Minderheiten im Ausland und der Vertriebenen und Aussiedler im Inland

wahrgenommen haben, ist diese Aufgabe jedoch in den letzten Jahren mit einem

zunehmenden Desinteresse der Fraktionsführung konfrontiert gewesen. Das ist der

überparteilichen und überkonfessionellen Arbeit der Vertriebenenverbände unwürdig.

Mit einer künftigen Gruppe für Heimatvertriebene, Aussiedler und deutsche

Minderheiten bekräftigen die teilnehmenden Abgeordneten ihr Bekenntnis zum

Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen, ihre Hoffnung auf eine echte Versöhnung

in Europa und eine tragfähige Politik für die deutschen Minderheiten in der Welt.“

Mosleme ja, Vertriebene nein

Erika Steinbach läßt grüßen – und grinst sich gewiß eins. Im Ernst: Die Vertriebenen und Flüchtlinge waren bisher eine „sichere Bank“ für die Unionsparteien. Sie wurden sträflich vernachlässigt. (Der junge CDU-General weiß vermutlich nicht einmal, daß es noch Vertriebene und Flüchtlinge gibt.) Diese Gruppe sucht dringend eine Heimat – und findet sie jetzt bei der AfD.

Und wenn dann noch die rund 300.000 „Zonenflüchtlinge“ – so heißen sie amtlich immer noch – hinzu kommen, die die Altparteien um ihre Rentenansprüche betrogen haben und für die die CDU kein Ohr hat, wird das Szenario für die Union bedrohlich.

Kleiner Seitenhieb: Vielleicht ist es eine strategische Meisterleistung des amtierenden CDU-Generals, die Gründung einer Midu (Moslime in der NRW-Union) zuzulassen. Das ist Zeitgeist, hat mit „Christlich-Demokratisch“ nichts zu tun und läßt erkennen, wohin die Reise mit Merkel und ihrem Täubchen geht.

Denn die Entwicklung steht nicht für sich allein. Auch in weiteren soziologischen Feldern der Gesellschaft bietet die „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine Alternative

Jugend

Da gibt es bereits die „Junge Alternative“, die Jugendorganisation der AfD, die überhaupt nicht schläfrig daherkommt. Und sie (die JA) ist vielleicht der Grund dafür, daß die Junge Union (JU) endlich wachgeworden ist und ihre bisher gezeigte Merkel-Bewunderung in die Besenkammer stellt. Laut dem Sozialwissenschaftler Alexander Häusler „rekrutiere die JA ihren Anhang aus dem burschenschaftlichen Milieu und Vertretern der sogenannten ‚Neuen Rechten – auch eine bisherige „stille Reserve“ der Union. (Quelle: u.a. Alexander Häusler, Rainer Roeser: „Zwischen Euro-Kritik und rechtem Populismus. Merkmale des Rechtsrucks in der AfD.“)

Arbeitnehmer: AfD gründet Arbeitnehmerorganisationen

Die rechtspopulistische Partei will diese Wähler gezielt ansprechen. Dafür wurde in Hamburg und Baden-Württemberg eigens der Verein „Arbeitnehmer in der AfD“ – kurz AidA – gegründet. In NRW entstand die „Alternative Vereinigung der Arbeitnehmer“ (AVA), und auch Berlin soll eine eigene AfD-Arbeitnehmerorganisation bekommen. AidA wirbt provozierend mit dem Spruch „Das neue Rot der Arbeitnehmer ist blau“ – in Anlehnung an die roten Logos des DGB und das Blau der AfD.

Wie sehr die AfD damit mitten ins Herz der Roten trifft, zeigt diese Reaktion:

„Wir betrachten die sogenannten Arbeitnehmergruppen innerhalb der AfD mit außerordentlich großer Skepsis und Distanz“, sagt Christoph Schmitz, Leiter der Verdi-Grundsatzabteilung (…)

„Für die Gewerkschaften ist das Thema AfD bis heute ein höchst unappetitliches. Offiziell vergeht keine Betriebsräte-Tagung und keine Mai-Kundgebung ohne Bekenntnis gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. Doch selbst der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) erklärt, dass man die Wahlergebnisse des letzten Jahres mit Sorge zur Kenntnis nehme: „Da auch Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter eine rechtspopulistische Partei wie die AfD gewählt haben, müssen sich Maßnahmen – zum Beispiel zur Demokratiebildung – auch an sie richten“, sagte eine DGB-Sprecherin. (Quelle: http://www.rp-online.de/wirtschaft/afd-auf-stimmfang-in-den-gewerkschaften-aid-1.6733128)

Mittelstand

Es kommt noch dicker für die eingemerkelte CDU: Die AfD wirbt verstärkt um den deutschen Mittelstand. Das neugegründete AfD-Mittelstandsforum geht gleich in die Offensive: „Im Gegensatz zur CDU-Mittelstandsvereinigung wird unser Forum sehr ernst genommen und nicht zu einem Papiertiger verkommen“, heißt es dort nach Angaben der „Mittelstand-Nachrichten.“

Merke: „Volksparteien“, so sie welche sind, müssen politisch das gesamte Feld der Gesellschaft abdecken. Schaffen sie das nicht, haben sie den Anspruch verloren, „Volkspartei“ zu sein. Die SPD läßt grüßen.

*****
Der Autor war viele Jahre Bundesgeschäftsführer der Jungen Union Deutschlands und später Hauptgeschäftsführer der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung.
www.conservo.wordpress.com   25.11.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Arrogant und blind: Die Union treibt viele Zielgruppen zur AfD

  1. karlschippendraht schreibt:

    …….Die Union treibt viele Zielgruppen zur AfD…….

    Ich kann diesen Trend nur begrüßen und wünsche dass er zum Selbstläufer wird .

  2. Ketzerlehrling schreibt:

    Wenn es Neuwahlen gäbe, würde sich das möglicherweise im Ergebnis der AfD niederschlagen. Nicht umsonst werden Neuwahlen um jeden Preis verhindert.

  3. Querkopf schreibt:

    „Die Union treibt viele Zielgruppen zur AfD“ — Stimmt, aber die Wendehalspartei SPD auch. Sahen doch viele aus der GroKo ausscheidenden SPD-Bonzen die Gefahr arbeitslos zu werden (außer Nahles). Steinmeier (SPD, ob ruhend oder nicht) bietet ihnen die Gelgenheit, weiter wie bisher am Fleischtopf sitzen zu dürfen und Neuwahlen zu verhindern, in denen die SPD noch weiter abgerutscht wäre. Also: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern!“
    Was kann man von solchen Politikern halten, deren Wort nicht einmal einen Tag lang Bestand hat, – nichts, gar nichts! Das ERBÄRMLICHE Wedemanöver der SPD steht im krassen Gegensatz zu der mutigen und charakterstarken Haltung der FDP. Bei der nächsten Wahl bekommen CDU/CSU und die SPD erneut die Quittung.
    Die „Großkoalitionäre“ haben es immer noch nicht begriffen. Denn: WIR WOLLEN MERKEL NICHT MEHR, DIE MUSS WEG!

  4. Mighty schreibt:

    Ich würde mir auch gerne wünschen, dass die AFD viel mehr Stimmen erhält, damit sie dem derzeitligen Politetablishment paroli bieten könnte. Dieses Pack aus Konservativen, Linken und Grünen wird es mit allen Mitteln versuchen zu verhndern. Und die Rückendeckung der wirklich Agierenden ist ihnen dabei sicher.

    • asisi1 schreibt:

      würde ich mir auch wünschen, nur die anderen zählen. das die Ergebnisse der Bundestagswahl gefälscht waren, darüber besteht bei mir kein zweifel!

  5. asisi1 schreibt:

    schaut man heute, ist egal welcher sender, in den teletext „Wen würden sie wählen“, kommt erstaunliches zur tage. überall ist die AfD mit ca. 60% vorne. wie kann dann so ein Ergebnis wie bei der Bundestagswahl herauskommen??? ist mir schleierhaft!

  6. erastvandoren schreibt:

    „müssen sich Maßnahmen – zum Beispiel zur Demokratiebildung“
    klingt sehr makaber. Droht den Betroffenen ein Arbeitslager?

  7. greypanter schreibt:

    Wieso wird in einem seriösen Beitrag von Peter Helmes eine so marktschreierische Passage verwendet:

    „Arbeitnehmer: AfD gründet Arbeitnehmerorganisationen
    Die rechtspopulistische Partei …“

    Ist es die letzte Rückzugsbastion eines CDU Mitglieds, eine neue Partei mit nebulösen Verleumdungen zu bekämpfen? Aber natürlich, wer Mitglieder aus deutschen Burschenschaften aufnimmt, darf als rechtspopulistisch gebrandmarkt werden! Pfui, solch eine Partei ist nicht wählbar! So nutzt man die unterschwelligen Ängste der Bürger und wird selbst zum schlimmsten Populisten. Man nutzt ganz gezielt die Unwissenheit der Bürger um im Trüben zu fischen: „Rechtspopulistisch? Unterstützen die möglicherweise den NSU? Das hat doch was mit Hitler und den Morden an Türken zu tun?“

    Diese heimlich- unheimliche Hetze gegen die AfD muss in ihrem ganzen verwerflichen Ausmaß offen gelegt werden.

  8. conservo schreibt:

    @greypanter: Volle Zustimmung! Sie werden bei mir nirgends eine Formulierung finden, die die AfD als rechtspopulistisch beschreibt. Ich habe im Gegenteil schon mehrfach auf diese Unverschämtheit hingewiesen. Die von Ihnen beanstandete Passage stammt natürlich nicht von mir, sondern ist einer fremden Meldung entnommen (Rh.Post). Aber so, wie ich sie verwendet habe, fällt sie auf mich – was mir sehr leid tut. Ich bitte um Entschuldigung. PH

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