Münster: Beschwerdebrief des AfD-Sprechers an den ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg

(www.conservo.wordpress.com)

Martin Schiller

Der früher CDU-aktive Martin Schiller wandte sich am 10.9.2018 als Sprecher der AfD in Münster kritisch an den CDU-Politiker Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des ZdK (Zentralkomitees der dt. Katholiken).

Dabei bezog er sich auf Sternbergs Interview in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, worin der ZdK-Chef behauptet hatte, die AfD sei „offen rechtsradikal“. Diese Verunglimpfung wurde inzwischen vielfach öffentlich kritisiert, zB. von Oliver Maksan, dem Chefredakteur der katholischen „Tagespost“.

Wir dokumentieren hier das erwähnte Schreiben Schillers im vollen Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Sternberg,

mein Name ist Martin Schiller und ich bin Sprecher des AfD Kreisverbandes Münster. Sicher erinnern Sie sich noch an mich: Im Rahmen des Wahlkampfes zur Landtagswahl in Nordrhein- Westfalen im Jahre 2012 habe ich Sie wie auch Ihren Parteifreund Herrn Josef Rickfelder unterstützt. So organisierte ich Ihnen einen Wahlkampfauftritt bei einem Unternehmernetzwerk, dessen Vorstandsmitglied ich seiner Zeit war. Unsere gemeinsame Spritztour mit Ihrem Elektroauto haben Sie sicher auch noch in Erinnerung.

Inzwischen hat sich die politische Situation in unserem Land dramatisch verändert: Bruch der Maastricht-Kriterien, Aussetzung der Wehrpflicht, Ehe für Alle und Jeden, Massenzuwanderung, Genderpolitik. Die Liste der politischen Fehlentscheidungen der einst konservativen CDU ist zu lang, um sie hier alleaufzuzählen. Für mich, wie auch für viele anderen ehemaligen CDU-Wähler, ist Ihre Partei letztlich unwählbar geworden, da sie programmatisch nach links-grün gerückt ist.

Dass die CDU sich konservativ entkernt hat, ist ein Sachverhalt, der nicht zu leugnen ist und der auch von vielen Politikwissenschaftlern, Journalisten und großen Teilen der Gesellschaft so gesehen wird. Dass diese links-gedrehte CDU nun keine befriedigenden Antworten auf die Gefahren hat, welche unsere Gesellschaft ausgesetzt ist, liegt auf der Hand. Hat die CDU die Probleme doch selbst geschaffen, die sie nun vorgibt lösen zu wollen.

Dass Sie nun empfehlen, die AfD nicht zu wählen, kann man vielleicht noch mit der Tatsache entschuldigen, dass der Parteisoldat in Ihnen treu zur Parteiführung steht anstatt zur früher vertretenen Sache. Ihrer Funktion als Präsident des ZdK werden Sie damit jedenfalls nicht gerecht, denn Ihr Amt verpflichtet Sie zur Neutralität!

Dass Sie aber die AfD als „offen rechtsradikal“ brandmarken und in die Nähe des Nationalsozialismus rücken, ist ein Skandal. Sie beleidigen nicht nur mich und alle AfD-Mitglieder, nein Sie beleidigen auch über sechs Millionen Wähler, unter denen übrigens auch viele Katholiken sind. Durch die Bezeichnung „radikal“, und es ist gleichgültig, ob davor das Wort „links“ oder „rechts“ steht, rufen Sie auf, die AfD zu bekämpfen und sie vom politischen Diskurs auszuschließen.

Ihre diffamierende Einordnung der AfD als gesellschaftsfeindliche, extremistische politische Kraft legitimiert die Anhänger unserer Gegner sowie linksextremistische Gewalttäter zu Gewaltaktionen gegen uns. Für diese Angriffe müssen Sie sich eine Mitverantwortung zuordnen lassen. Ob Sie damit Ihrem Amt als Vorsitzender des ZdK gerecht werden, wage ich sehr zu bezweifeln.

Mit freundlichen Grüßen,
Martin Schiller, Sprecher (Webseite der AfD Münster: https://afd-muenster.de/)

*) Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/15/muenster-beschwerdebrief-des-afd-sprechers-an-den-zdk-praesidenten-thomas-sternberg/
www.conservo.wordpress.com     15.09.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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23 Antworten zu Münster: Beschwerdebrief des AfD-Sprechers an den ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Sternberg ist das Paradebeispiel für einen Kirchenvertreter, die sich schon immer den Mächtigen an den Hals geworfen haben. Man denke nur an das Reichskonkordat, dass die katholische Kirche mit Hitler geschlossen hat, um, soviel ich weiß, die Pfründe der Kleriker zu sichern. Hier ein Wahlplakat aus dieser Zeit:
    https://www.dhm.de/lemo/bestand/objekt/propagandaplakat-zu-den-reichstagswahlen-vom-12111933.html

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  2. David schreibt:

    Ich habe mich gleich nach Bekanntwerden seiner Hetzerei mit deutlichen Worten an ihn gewandt (per E-Mail). Natürlich habe ich nicht erwartet, eine Antwort zu bekommen. Wichtig ist aber aus meiner Sicht, daß das hoffentlich viele getan haben. Dieser offene Brief hier schafft Öffentlichkeit, sehr gut!

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  3. Klaus Hildebrandt schreibt:

    Klare Sprache, worfür ich Herrn Schiller danke. Diese Leute stecken alle unter einer Decke.
    Klaus Hildebrandt

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  4. Semenchkare schreibt:

    Was betiteln die eigentlich immer als „rechts-RADIKAL“ ?
    Gerade auch live bei Poenix, die selbstbeweihräuchernde Rede von Söder. KEIN Wort zum Islam, dem massiven Moscheebauprogram der islamischen Verbände, der Ausweitung von islamischen Unterricht an deutschen Schulen und der Umvolkung, dafür Angriffe auf B.Höcke und die AfD

    Diese folgenden 5 Punkte sind allen anderen Parteien ein Dorn im Auge.

    Zitat:
    Grundsätze des Flügels

    Der Flügel

    Am 02.01.2016 veröffentlicht

    Die Reden von Alexander Gauland in Magdeburg und Björn Höcke in Erfurt am 18. November 2015. Hier wurden zeitgleich und erstmals die „Fünf Grundsätze für Deutschland“ bekannt gegeben.

    Diese stellen eine Ergänzung zur „Erfurter Resolution“ dar und sollen als Handlungsmaximen für eine patriotische Alternative für Deutschland wirken.

    quelle: derflügel

    Die „Fünf Grundsätze für Deutschland“:

    1. Grundsatz: Deutschland ist nicht verhandelbar! Unser Staat – unsere Nation ist kein Zufallsprodukt. Es ist das Werk vieler Generationen. Mit Stolz blicken wir auf eine reiche Kultur, bürgerliche und politische Freiheiten und Wohlstand. Wir helfen vielen Ländern dieser Welt. Doch eines werden wir nicht tun: unser Land und unsere Nation aus der Hand geben. Deutschland ist unser Land!

    2. Grundsatz: Deutschland ist kein Labor für Gesellschaftsexperimente! Wir verweigern uns verantwortungslosen Experimenten mit und an unserem Volk. Nur Ideologen glauben, dass Gesellschaft ohne Familie funktionieren kann oder dass jeder zu einem Deutschen wird, sobald er die Landesgrenze überschritten hat. Gefährlichen Ideologien, die die multikulturelle Gesellschaft erschaffen und die klassische Familie abschaffen wollen, erteilen wir eine klare Absage!

    3. Grundsatz: Deutschland muß selbstbestimmt handeln! Deutschland ist nach Einschätzung höchster Sicherheitsbeamter nicht mehr in der Lage, die innere wie die äußere Sicherheit zu garantieren. Und was macht die Bundeswehr? Sie dient in der ganzen Welt fremden Interessen, während die hiergebliebenen Soldaten ihre Kasernen für Asylsuchende räumen und Toiletten in Erstaufnahmeeinrichtungen reparieren. Wir brauchen endlich eine handlungswillige politische Führung, die eigenständige Entscheidungen im nationalen Interesse trifft!

    4. Grundsatz: Deutschland muß seine innere Freiheit zurückgewinnen! Die von vielen so genannte „Lügenpresse“ hat sich ihren Namen nicht selten redlich verdient. An Stelle objektiver Berichterstattung propagiert sie eine fatale Willkommenskultur. Das GEZ-gebührenfinanzierte Staatsfernsehen markiert uns als Gegner, weil wir sagen, was nicht gesagt werden soll. Die politische Korrektheit liegt wie Mehltau auf unserem Land. Die AfD ist der Garant für die freie Rede und die schonungslose, ehrliche Analyse der Lage. Weil wir uns heute hier versammelt haben, ist die innere Freiheit in Deutschland noch lebendig.

    5. Grundsatz: Die Deutschen müssen mündig werden! Deutschland war die Heimat unserer Vorfahren. Deutschland muss als Heimat unserer Kinder erhalten bleiben. Deutschland ist unsere Heimat – unser Land – und unsere Nation!

    Zitatende

    WAS ist daran „rechts-RADIKAL ?

    Nichts!

    Das Video der Vorstellung:

    Der Flügel – 5 Grundsätze für Deutschland

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    • Walter schreibt:

      Alles richtig!!!
      Als gläubiger Christ kann ich noch hinzufügen :“ Islam gehört nicht zu Deutschland und muss in unserem Land verboten werden!!! “
      Genau so, wie pädophilen Kinderehen, Frauensklaverei, Mehrweiberei, „Eherenmorde“…

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      • Semenchkare schreibt:

        Mit einer, in Bund, Ländern und Gemeinden mehrheitlich starken AfD ist das machbar! Deshalb wird die ja auch so bekämpft.

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    • Semenchkare schreibt:

      Als Nachtrag, zum besseren Verständnis, hier die ->Erfurter Resolution<- als Text:

      Zitat:

      Die Internetseite derfluegel.de dient einer Sammlungsbewegung innerhalb der AfD. Der erste Schritt dieser Bewegung, die von den beiden Landesvorsitzenden Björn Höcke (Thüringen) und André Poggenburg (Sachsen-Anhalt) initiiert wurde, ist die „Erfurter Resolution“. Sie ist am Samstag, den 14. März 2015 im Rahmen des Landesparteitages der AfD Thüringen vorgestellt worden, Amtsträger der AfD aus neun Bundesländern gehören zu den Erstunterzeichnern. Hier ist der Wortlaut:

      Erfurter Resolution

      Das Projekt »Alternative für Deutschland« ist in Gefahr. Wir haben im Laufe des vergangenen Jahres glänzende Wahlerfolge errungen, drohen aber den Vertrauensvorschuß der Wähler leichtfertig zu verspielen.

      Die Bürger haben uns gewählt, weil sie hoffen, daß wir anders sind als die etablierten Parteien: demokratischer, patriotischer, mutiger. Anstatt nun jedoch die Alternative zu bieten, die wir versprochen haben, passen wir uns ohne Not mehr und mehr dem etablierten Politik- betrieb an: dem Technokratentum, der Feigheit und dem Verrat an den Interessen unseres Landes.

      Wir orientieren uns in unserem politischen Handeln ängstlich an dem, was uns Institutionen, Parteien und Medien als Spielraum zuweisen, anstatt selbst den Radius unseres Handelns abzustecken und zu erweitern. Wir zeigen zu oft jenen vorauseilenden Gehorsam, der die Verhältnisse, gegen die wir angetreten sind, nicht verändert, sondern zementiert.

      Die AfD konnte dem Bürger glaubhaft vermitteln, sich als demokratische Kraft mit Sachverstand auch um diejenigen Probleme zu kümmern, die nie direkt angesprochen werden. Dieses Erfolgsmodell sehen die Erstunterzeichner der »Erfurter Resolution« durch die Tendenz gefährdet, die politische Spannbreite der AfD über Gebühr und ohne Not zu begrenzen. Wir verlieren damit genau das, was unsere Daseinsberechtigung ausgemacht hat.

      Die Partei hat

      Mitglieder verprellt und verstoßen, deren Profil unverzichtbar ist,
      sich von bürgerlichen Protestbewegungen ferngehalten und in vorauseilendem Gehorsam
      sogar distanziert, obwohl sich tausende AfD-Mitglieder als Mitdemonstranten oder Sympathisanten an diesen Aufbrüchen beteiligen,
      im Hamburger Wahlkampf auf die Unterstützung der Wahlsieger aus Thüringen, Brandenburg und Sachsen und damit auf eine Ansprache der Wähler bewußt verzichtet, die den Wahlerfolg einer echten Alternative greifbar und eine Aktivierung der Nicht-Wähler möglich gemacht hätte.

      Die Erstunterzeichner dieser Resolution sehen darin ein fatales Signal: Der provokative Umbau der AfD zu einer technokratisch ausgerichteten Partei gefährdet den im Vorfeld des Bremer Parteitags mit großer Selbstdisziplin der Beteiligten gefundenen Kompromiß.

      Zahllose unserer Mitglieder verstehen die AfD nämlich immer noch und gegen jede Verengungstendenz

      als grundsätzliche, patriotische und demokratische Alternative zu den etablierten Parteien,
      als Bewegung unseres Volkes gegen die Gesellschaftsexperimente der letzten Jahrzehnte
      (Gender Mainstreaming, Multikulturalismus, Erziehungsbeliebigkeit usf.),
      als Widerstandsbewegung gegen die weitere Aushöhlung der Souveränität und der Identität Deutschlands,
      als Partei, die den Mut zur Wahrheit und zum wirklich freien Wort besitzt.

      Die Enttäuschung über das fehlende Bekenntnis der AfD zu einer grundsätzlichen politischen Wende in Deutschland ist in allen

      Landesverbänden (und vor allem im Osten) mit Händen
      zu greifen.

      Die Erstunterzeichner

      sehen im vollen Einsatz der AfD für eine grundsätzliche politische Wende in Deutschland
      die eigentliche Daseinsberechtigung ihrer Partei,
      wissen, daß dieser Einsatz zu echten Auseinandersetzungen mit den Altparteien, den Me dien und den Trägern der verheerenden Gesellschaftsexperimente führen wird, fürchten diese Auseinandersetzungen nicht und verlangen von den Funktionsträgern unserer Partei in den Vorständen und Parlamenten,
      diese Auseinandersetzung mutig und wahrhaftig zu führen.

      Die Erstunterzeichner fordern jedes AfD-Mitglied, das diese Resolution unterstützt, zur Unterschrift auf. Ziel ist die Sammlung aller auf eine echte Alternative zu den bestehenden Parteien ausgerichteten Kräfte innerhalb der AfD.

      Erfurt, im März 2015

      Zitatende

      Quelle siehe:
      https://www.derfluegel.de/2015/03/14/die-erfurter-resolution-wortlaut-und-erstunterzeichner/

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      • PI$$LAM schreibt:

        Aus den genannten Gründen hatte das meinen Austritt ( 1100 Mitgleidsnummer, also fast von Anfang an dabei ) zur Folge. Dazu kamen in meinem Kreisverband ekelhafteste Vetterleswirtschaft wo der in der cdU gescheiterte Papa seine Chance sah, sein ansonsten einfach gestricktes Söhnchen in Amt und Würden (und Geld ) zu hieven.
        Nein danke. So nicht.

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    • PI$$LAM schreibt:

      In Bajuwaristan macht ein noch nicht geflügeltes, aber auf dem besten Wege dahin seiendes Bonmot die Runde:
      „Blöd, Blöder, Söder“. Auch wenn es nicht nett ist, zutreffendes darf auch mal unnett sein.

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  5. Semenchkare schreibt:

    Wemnn in der Zukunft die SED-PDS-die Linke und massiv die Grünen,als auch FDP mit am politischen Fressnapf sitzen wird das auch in Bayern Alltag werden!

    Linksradikale beschimpfen Vater von Totschlagsopfer als Nazi

    Bei einer Veranstaltung namens »Kandel ist überall« in Schweinfurt sprach ein Vater über den Verlust seines einzigen Sohnes, der bei einem Streit mit zwei syrischen Asylbewerbern ums Leben kam [siehe berichte »Breitbart«, »Jouwatch«.

    Sein 30-jähriger Sohn war 2017 in Wittenberg von zwei Syrern geschlagen worden, bis er zu Tode kam. Vorausgegangen war ein Wortwechsel.

    Das Gericht hatte auf Notwehr der Syrer gesetzt und dem Opfer fremdenfeindliche Provokation vorgeworfen. Doch der Vater des Opfers sieht das anders. Ein kurzes Video soll zeigen, wie das Opfer immer und immer wieder geschlagen wurde. Das Opfer war in Begleitung einer weiblichen Person, die nicht helfen konnte.

    Wie auch immer der Fall im Details ausfiel: Beschähmend ist, wie der Vater des Opfers bei seiner Rede auf der Veranstaltung von den linken Gegendemonstranten als »Nazi« angeschrien wurde.

    Opfer von Gewalt durch Migranten und Asylanten erleben es immer wieder, dass ihre Erfahrungen marginalisiert werden. Wenn sie den Mund aufmachen, um sich zu beschweren, werden sie als »Rechte« oder »Nazi« beschimpft.

    Dieser Beitrag erschien zuerst hier

    siehe:
    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/15/linksradikale-vater-totschlagsopfer/

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  6. Semenchkare schreibt:

    Die Medien..!!
    Geronimo bei Vera Lengsfeld schreibt…
    Ich zitire vollständig, weil die wenigsten auf den Quelllink klicken:

    Wie Linksextremisten Meinung machen

    Autor Vera LengsfeldVeröffentlicht am 15. September 2018

    Von Gastautor Geronimo

    Stellen Sie sich vor, Kristina Schröder, CDU – Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2009 – 2013, hätte sich durchsetzen können mit ihren Programmen gegen Linksextremismus und ein Demokratiezentrum initiiert, das sich selbst so zur Denunziation von politisch linken Bürgern an die Öffentlichkeit wendet:
    „Wenn Sie linksextreme Aktivitäten oder Symbole, Anzeichen religiöser Radikalisierung oder Hetze im Internet melden wollen oder selbst Opfer eines linksextremen Vorfalls wurden, finden Sie hier weitere Informationen. > Vorfall melden!“
    Wenn Sie nicht alles glauben, was Ihnen heute tagtäglich von den Öffentlich-Rechtlichen, einstmals auf ihre Unabhängigkeit und Neutralität so stolzen Sendern politisch gewollt korrekt und stets belehrend und indoktrinierend vorgesetzt wird, würden Sie schnell den Hintergrund dieses Demokratiezentrums gegen Linksextremismus herausfinden: Mehr als 700.000 Euro für Demokratiezentrum Baden-Württemberg.

    Wollten Sie darüber hinaus etwas über die Köpfe erfahren, die hinter diesem, vom Land Baden-Württemberg und dem Bund unterstützten und geförderten (2016 – 104 Millionen Euro) Demokratiezentrum sind, dann stießen Sie schnell auf einen gewieften Qualitätsmanager und Programmleiter, dessen Vita zwar seine Verbundenheit zum rechten Spektrum unterdrückt, aber dessen Spuren in der rechtslastigen Szene problemlos von Szenenkennern vor Ort nachzuvollziehen sind. Kurz gefasst: Nehmen Sie einfach an, dass es ein politisch Rechter wäre, der früh gegen alles, was seiner politischen Gesinnung widerspricht militant und gerne auch mit einem Molotowcocktail in der Hand vorgegangen ist, irgendwann erkannt hat, dass die Kuh, die einen hervorragend nähren kann, am besten zu melken ist, wenn man ihr Euter selbst in der Hand hält, und nun erklärtermaßen staatlich fürstlich entlohnt zu ihrem Schutz abgestellt wird.

    Diesen „Experten“ gegen linke Gewalt laden Sie dann ein und lassen ihn „als völlig unabhängigen Experten zum Schutz unser aller Demokratie“ gegen Linke hetzen.
    Das stimmt was nicht? Stimmt!

    In der Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ vom 06.09.2018 wurde so ein Experte mit den Worten angekündigt: (00:08:03)
    „Bei uns im Studio ist Günter Bressau vom Zentrum für Demokratie Baden-Württemberg. Eine Einrichtung, die den Auftrag hat unabhängig zu arbeiten und für unsere Demokratie kämpft.“

    Als ehemaliger stolzer Fan des SWR Stuttgarts, früher SDR, und seinen nach Möglichkeit trotz aller politischen Anfechtungen politisch neutralem und gegen alle Missstände in Politik und Gesellschaft sauber recherchierenden Reportagen und Dokumentationen, habe ich entsetzt und fassungslos an diesem Abend das 1. Mal den Fernseher reflexartig ausgeschaltet.

    „Was um Himmels willen ist aus meinem Sender geworden?“
    Da ich mich durch vielerlei Kontakte als Insider bezeichnen kann, der jahrzehntelang die inneren Strukturen des SDR/SWR verfolgen konnte, weiß ich, welche politisch eingefärbte Entwicklung dieser Sender genommen hat. Ich bin mir sicher, dass heute ein bekennender AfD-Anhänger, der sich um ein Volontariat bewerben würde, in diesem Sender keine Chance mehr erhalten würde, während Anhänger der Grünen einen Platz sicher haben, egal wie wenig sie eigentlich, bei objektiver Beurteilung, für diesen verantwortungsvollen „Meinungsbildenden“ Job gemacht sind.

    Die Öffentlich-Rechtlichen Sender fragen sich fast schon provokant ständig, warum ihre Glaubwürdigkeit im Mark erschüttert ist, und viele ihrer – trotz allem „noch“ – treuen Zuschauer und Zuhörer immer weniger von dem glauben, was die Sender durch ihre Frontfrauen und Männer, oft in machtvoller Wichtigkeit in Szene gesetzt (Klaus Kleber und Marietta Slomka, ZDF), unters Volk streuen. „Wieso glauben die uns nicht mehr?“, Wird fassungslos gefragt.
    Die Antwort ist simpel: „Weil Ihr die Leute da draußen für dumm haltet, für dumm verkaufen möchtet, und denkt, dass allein durch Eure Senderhoheit eine Lüge zur Wahrheit wird!“

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht!
    Zweifel, das wissen die religiös Spirituellen unter uns, ist wie eine Seuche und entwickelt einen Dominoeffekt. Ist ein „Wahrheitsstein“ einmal gefallen, wackelt der nächste. Steht der nicht überzeugend und erwiesenermaßen sicher und fest in seinem Sockel, fällt auch er. Und dann der nächste .. und nächste …
    Wenn die Zuschauer erst einmal anfangen, die täglichen Nachrichten kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu hinterfragen, dank Internet eigene Recherchen anstellen, ggf. sogar – wie in Chemnitz – Zeugen vor Ort waren und die Entwicklung der Ereignisse aus eigenem Blickwinkel gesehen haben, dann wird es schwierig die Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, egal wie sehr man sich den Anschein von Wichtigkeit und Unabhängigkeit geben möchte.

    Und hier ist die Gefahr für unsere Demokratie und unser Land: Wenn es keine Institution mehr gibt, der man die Objektivität und Neutralität mehr abnimmt, dann sind alle Institutionen, alle „Wahrheitsverkünder“ gleich. Wahrheitsverkünder, die dann bewusst lügen – wie in der Sendung „Zur Sache Baden-Württemberg“ – untergraben auch alle anderen, die gegebenenfalls sogar wirklich die Wahrheit kundtun. Das Volk, der Fernsehzuschauer, glaubt dann niemand mehr. Oder nur noch das, was ihm in sein eigenes Befinden passt. Es geht dann nicht mehr um Fakten und Wissen, sondern nur noch um „Meinung und Stimmung“. Erzeugt von den Stimmungsmachern – hier den Öffentlich-Rechtlichen.

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    Zitatende

    siehe:
    https://vera-lengsfeld.de/2018/09/15/wie-linksextremisten-meinung-machen/#more-3509

    So sehe ich es auch. Leider nehmen sich immer noch so wenige Leute die Zeit, das gesehene/gelesene/gehörte zu überprüfen und andere Meinungen, gar Sachtatbestände zur Kenntnis zu nehmen!

    Etwas OT aber…
    Vieleicht kann ja Frau Lengsfeld als feste Autorin für diesen Blogg gewonnen werden. Sie wäre zweifelsohne ein hervorragender Gewinn! Meine Meinung.

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  7. Semenchkare schreibt:

    Christliche Religion und deren Machtmissbrauch durch die Kirchenfürsten!
    Vera Lengsfeld schreibt bei der Achse der Guten:

    Heinrich, mir graut vor Dir !

    Von Bischof Bedford-Strohm, einem personifizierten Grund, die Evangelische Kirche zu verlassen, ist man einiges gewöhnt. Er legte in vorauseilendem Gehorsam auf dem Jerusalemer Tempelberg sein Kreuz ab, um muslimische Geistliche nicht zu erzürnen und behauptete hinterher wahrheitswidrig, er sei lediglich einem Wunsch des israelischen Sicherheitsdienstes gefolgt. Er forderte flächendeckenden Islamunterricht an den Schulen, weil der Islam zu Deutschland gehöre und die Christen bereit sein müssten, sich dem Islam zu öffnen.

    Sein Auftritt beim Gedenkgottesdienst für die ermordete Studentin Sophia, die von einem marokkanischen LKW-Fahrer umgebracht wurde, schlägt dem Fass den Boden aus.

    Nicht nur, dass er seine Predigt missbraucht, um politisch-korrekt gegen den angeblichen Hass im Netz zu wettern, von dem wir nur erfahren, dass er „unfassbar“ sei, er macht aus der toten Sophia eine Märtyrerin des Multikulturalismus. Nach einer Würdigung von Sophias Aktivitäten als Flüchtlingshelferin und dem Lob, dass sie in allen Menschen „gute Geschöpfe Gottes“ sah, die Mitmenschlichkeit verdienten, kommen die tatsächlich unfassbaren Sätze:

    „Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Mißtrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen? Hätte es ihr Leben sein können?“

    Wie bitte, es war besser für Sophia, im Vertrauen auf….

    https://www.achgut.com/artikel/heinrich_mir_graut_vor_dir

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Wenn Bedford-Strohm das Christentum vertreten sollte, dann gute Nacht Christentum. Dieses „„Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Mißtrauen heraus gelebt hätte. Aber wäre das das bessere Leben gewesen? Hätte es ihr Leben sein können?““ ist eine Aufforderung zum Selbstmord zu Gunsten von Verbrechern.

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      • Semenchkare schreibt:

        Wertes gelbkehlchen schau:
        ( Chebli ist die islamistische Palifrau, die neulich heulend aus einer Versammlung gerannt ist )

        vom 18. April 2018

        Chebli bekommt eine Antwort auf ihre dämliche Frage, was wir ohne Muslime tun würden

        Wer blöd fragt…. Sawan Chebli (SPD) bekommt passende Antwort (Bild: Screenshot)

        Neues aus der Serie: „Sawan Chebli haut mal wieder einen raus“. Dieses mal fragt die palästinensischstämmige islamische SPD-Sprechpuppe im Amt der „Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund und Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement“: Was würden wir in Deutschland eigentlich machen ohne Muslime? Die Antwort kommt prompt.

        Die passende Antwort erhält Chebli umgehend und ausführlich von der iranisch-stämmigen AfD-Politikerin Laleh Walie, die im Gegensatz zum Islam-U-boot Chebli für den Erhalt von Frauenrechten und eine freiheitliche Gesellschaft einsteht und kämpft.

        https://www.journalistenwatch.com/2018/04/18/chebli-bekommt-eine-antwort-auf-ihre-daemliche-frage-was-wir-ohne-muslime-tun-wuerden/

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