Kirche 2019: Judas erscheint, ihr Reich zu gewinnen!

the-judas-kiss-1660(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael van Laack *)

(Luca Giordano (1650-1682), Der Judaskuss)

Pedro_Berruguete_Saint_Dominic_Presiding_over_an_Auto-da-fe_1495Verräter der christlichen Lehre gab es in der Kirche zu allen Zeiten und an allen Orten. Jedoch fast immer nur in geringer Zahl, regional begrenzt und kaum einmal über einen längeren Zeitraum. Stets wurden deren Lehren verdammt und die Rädelsführer aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgeschlossen. Kirche 2019 in Deutschland und vielen Ländern des Westens hingegen ist ein Sammelbecken aller Häresien. Ein PP-Gastbeitrag von Michael van Laack

Die Feinde des Herrn erkämpfen sich in Episkopat, Klerus, in den theologischen Fakultäten, den katholischen Verbänden und Räten eine Schlüsselposition nach der anderen. Systematisch liefern diese Leute Christus an den Hohen Rat dieser Welt aus: den Islam, das Neuheidentum und den von der Religion getrennt Staat.

(Pedro Berruguete, Ketzerverbrennung – heute sieht sie humaner aus)

Der Islam gehört zur Kirche

Um all denen, die gegenüber so genannten rechtsintellektuellen Populisten wie mir Ressentiments pflegen, eine kleine Freude zu machen, beginne ich gern mit diesem Thema.

IMG_4447(Malta verteidigt das Abendland vor dem Islam – Gemälde im Diözesanmuseum der Insel)

Wir sehen eine Religion, die in den 1.400 Jahren ihres Bestehens – begonnen bei den Schlachten von Medina und Mekka bis hin zum IS und zur Türkei unserer Zeit – eine kontinuierliche Spur des Blutes, der Verwüstung, der Unterdrückung und des Leides durch Afrika, Asien und Europa gezogen hat. Einer Religion, deren Vertreter das Wort Toleranz nur dort im Munde führen, wo sie in einer Minderheit leben; die sogar dort, wo sie in einem Staat die Minderheit stellen, in den Regionen oder „Ghettos“, die sie mehrheitlich dominieren, nach ihrem Recht zu leben trachten und das dortige nichtmuslimische Umfeld als minderwertig betrachten, sich an die Gesetze des Staates dort nicht gebunden fühlen.

Die Mehrheit der deutschen Bischöfe, Priester, haupt- und ehrenamtlicher Laienvertreter aber nennt jene „Faschisten“ und „unchristliche Subjekte“, die auf diese Zusammenhänge auch nur aufmerksam machen, die warnen und mahnen, dem Islam nichts abgewinnen können.

Mehr noch: Unter den Augen zahlreicher Bischöfe (so z.B. jüngst der katholischen zu Münster und Essen – Genn und Overbeck – auf der anderen Seite des Ratsvorsitzenden der EKD, Bedford-Strohm und Landesbischofs Meister) kopulieren in zahlreichen (Pfarr-) Gemeinden die „gläubigen, barmherzigen und demokratischen“ Christen mit der Koran-Religion, brechen mit Ihnen gemeinsam regelmäßig das Fasten des Ramadan in den eigenen Einrichtungen oder denen der Moscheen, feiern mit Ihnen Opfer- und Zuckerfest und schlagen mit jeder dieser Veranstaltungen auf die Nägel ein, die Christus am Kreuz festhalten. Sie relativieren – die Argumentation der Muslime nachplappernd und vermutlich selbst noch nie einen Koran in der Hand gehalten habend – sämtliche christenfeindlichen Aussagen und alles, was die Kirche über Christus lehrt, die Verfolgungsgeschichte ist für sie irrelevant.

Zahlreichen Bischöfen Priestern oder Gläubigen scheint es alos sch…egal zu sein, ob Christus nun am Kreuz gestorben und auferstanden ist, oder nicht. Hauptsache, das Geld fließt reichlich!

Gebt dem Kaiser alles!

Geldgierig und verdorben sind viele Menschen. Augenscheinlich auch eine große Zahl der Bischöfe und Priester unseres Landes. Und da geht es nicht nur um Kirchensteuermittel. Da geht es um die Finanzierung (vor allem auch die Einstufung in hohe Besoldungsgruppen) zahlreicher Gehälter, um die Stützung vieler nur noch auf dem Papier katholischer oder evangelischer Krankenhäuser, Seniorenheime oder Schulen. Um Fördergelder für neue „zivilgesellschaftliche“ Projekte.

Da muss man halt kleine Brötchen backen und mit dem Strom schwimmen. Pflichtgemäß wurden also die Einführung des Euro, ALG II, die Bankenrettung und die Energiewende bejubelt, die Öffnung der Grenzen ebenso freudig begrüßt wie die mit ihr ins Land strömende bunte Heerschar; den Diesel findet nun auch kein Priester mehr toll, den Schutz des ungeborenen Lebens fordert man nur noch schamhaft und leise, gegen die „Ehe für alle“ wurde im Interesse Merkels nicht geklagt, die Gendersternchen zieren fast jeden Gemeindebrief, Greta und Rezo werden heiliggesprochen, zur Europawahl empfahl man und wird es auch bei zukünftigen Wahlen tun, Parteien zu wählen, für die ein diffuser Humanismus der höchste Moralwert ist und die dem Christentum desinteressiert bis feindlich gegenüberstehen. Zahlreichen Bischöfen und Priestern ist Christus, ist kirchliche Ethik und Soziallehre sch…egal, so lange der eigene Wohlstand gesichert ist.

Sex und Macht – Borgia 2.0

„Lasst uns über Sex reden“ – So oder ähnlich lauteten die Titel zahlreicher Broschüren in den späten 60ern bis frühen 80ern auch im kirchlichen Milieu.

Heute scheint es für die Kirche nichts wichtigeres mehr zu geben, als Sex. – Sex vor der Ehe, die Pille, Homosexualität, wiederverheiratete Geschiedene, Zölibat, sexueller Missbrauch. – Irgendwie geht es immer ums Poppen! Und ums Lügen über das Poppen natürlich auch.

Mir persönlich ist es vollkommen egal, was der Nachbar in seinem Schlafzimmer mit wem macht. Er muss es mir nur nicht jeden Tag erzählen oder auf Demos zeigen, wie „stolz“ er auf seine sexuelle Orientierung ist.

Aber Nein: Sex, Sex, Sex! Dürfen unsere Priester schwul sein, sollen wir eine Schwulenquote in Pfarrgemeinderäten einführen, ab welchem Alter sollen unsere Ehrenamtlichen in den Jugendverbänden die schulische Sexualaufklärung unterstützen, darf man es vor der Ehe miteinander treiben, dürfen wir unseren Priestern und Ordensleuten verbieten, sexuell aktiv zu sein?

Statt die Fr… zu halten über all diese Themen, sich auf die klare Lehre der Hl. Schrift und der Kirche zu konzentrieren wie viele Jahrhunderte zuvor, sucht man die Anpassung, den Konsens. Man vermengt, verwischt, wird indifferent, verwickelt sich in Widersprüche und verliert so noch mehr Glaubwürdigkeit, als würde man sich auf die Position zurückziehen: „Das ist für uns moralisch verwerflich. Und wenn ihr damit nicht klarkommt, ist das Euer Problem. Niemand zwingt Euch, an Christus zu glauben.“

Der Blick in die Hölle des Missbrauchs

Den verweigere ich hier. Zu widerlich ist es zu beschreiben, was geweihte und andere für die Kirche arbeitende Menschen mit Kindern und Jugendlichen taten. Auch interessieren mich deren Motive oder Krankheitsbilder nicht.

Der Skandal ist, dass solcherlei über Jahrzehnte unter Duldung und Vertuschung von Priesterfreunden und Bischöfen geschehen konnte. Und erschreckend ist die Kommunikationsunfähigkeit auf der einen und die Langsamkeit der Einleitung von Gegenmaßnahmen auf der anderen Seite.

Maria 2.0 und der „synodale Weg“

Alle Macht den Frauen. Den Frauen wohlgemerkt. Es geht nicht um Christus, um die Gebote, um Moral, um das Wesen der Kirche. Es geht überhaupt nicht mehr um Religion und Gott. Es geht nur noch um Funktionen.

Macht wollen wir, Geld verdienen wollen wir, Ansehen wollen wir! – Und dafür haben erstaunlich viele Bischöfe – vor allem aber Priester und Ordensleute – vollstes Verständnis, denn ihnen geht es ja auch nur noch um Macht und Geld.

Deshalb lässt man seitens des Episkopats und des Klerus gern eine „offene Diskussion über die zukünftige Rolle der Frau und der Strukturen der Kirche“ zu. Vollkommen egal, ob Christus nun ein Mann oder eine Frau war. Wissen wir ja auch gar nicht. Vielleicht war er ja auch bisexuell, schwul, Transgender, androgyn. Denn schließlich ist Gott ja alles und in allem!

Zwar zieren sie sich in der Öffentlichkeit noch, die verlogenen deutschen Bischöfe, aber in den Hinterzimmer träumen sie schon gemeinsam mit den radikalen Feministinnen von der Revolution in der Kirche, der totalen Laisierung, der Abschaffung des Zölibats, der Nivellierung des Weihe- und des Ehesakraments. Noch zögern sie, sage ich, weil der Marxist auf dem Stuhl Petri in Rom unsicher agiert, um Mehrheiten kämpft, diese aber weltkirchlich noch nicht stabil erreicht hat.

Papst Franziskus – Rot wie der Sozialismus, Grün wie der Islam

papst-franziskus-1Ihn Stellvertreter Christi zu nennen…. Mir fällt das schwer. Der Bischof von Rom wünscht sich mehr Muslime in Europa, mehr Dialog mit dem Heidentum. Ansonsten sind seine Aussagen stets widersprüchlich. Für oder gegen den Zölibat? Position zur Homosexualität? Klare Kante gegen Missbrauch? Stellung zur Lehre Luthers? Zum Kommunismus? Unklar! Was er gerade in einem Schreiben versichert hat, kassiert er in der nächsten Woche plappernd im Flugzeug. Letztendlich ist er aber nur das deutlichste Zeichen für den Niedergang der römisch-katholischen Kirche innerhalb der vergangenen 50 Jahre, einer Kirche, die nicht christlicher, sondern sozialistischer, nicht missionarischer sondern kopulierender geworden ist.

Einer Kirche, der ich nur noch angehöre, weil sie mich bisher noch nicht rausgeworfen hat. Und ich werde auch nicht gehen. Ich will – und da kann ich nur vielen anderen empfehlen die ähnlich denken wie ich – ein Stachel in dem verfaulenden Fleisch bleiben bis zum dem Tag, an dem ich sehe, dass Stachel ihr keine Schmerzen mehr bereiten. Erst dann werde ich gehen. So lange zuzuwarten, sind mir die paar Euro Kirchensteuer wert! Und sollte sie mich irgendwann einmal rauswerfen…. Ich bin römisch-katholisch, nicht deutsch–katholisch. Dann macht ihr es eben!

—–

Nachtrag des Autors van Laack:

Vater, Sohn und Heiliger Geist sahen schon vor der Erschaffung der Welt voraus, dass Judas tun würde, was er getan hat. So gesehen hat er im Heilsplan eine „Rolle“ gespielt. Was er tat, tat er aber nicht, weil ihm nicht erlaubt worden wäre, etwas anderes zu tun. Denn des Menschen Freiheit ist es stets, das Gute oder das Böse zu tun. – So gesehen hat Gott zweifellos auch vorausgesehen, was in unseren Tagen geschieht – er hat ja Johannes sogar grob auf die Ereignisse am Ende der Zeiten vorausschauen lassen (Apokalypse/Offenbarung des Johannes).

Das, was die einzelnen Menschen tun, tun sie aber mit vollkommener Freiheit und aus eigenem Willen. Ansonsten hätten wir das freimaurerische Bild des Uhrmachers, der das Uhrwerk aufzieht und jedes Rädchen zwingt, sich so zu bewegen, wie er es konstruiert hat, bis die Uhr kaputt ist. Was bedeuten würde: Kein Mensch hätte die Freiheit, auch nur zu entscheiden, ob er sich beim Bäcker morgens dieses oder jenes Brötchen kauft, ob er diese oder jene Straftat begeht und somit auch nicht, zu entscheiden, ob er am Ende seines irdischen Lebens bei Gott (Himmel) oder fern von ihm (Hölle) sein wird bis in alle Ewigkeit! Er würde dann also belohnt oder bestraft für etwas, was nicht er getan, sondern ein andere durch ihn eben nicht nur zugelassen, sondern vollbracht hätte! – Klar, das andere Modell ist das bequemere: Das was ich tue, tue ich nicht, weil ICH es tun will, sondern Gott ist schuld. Eine vollkommen falsche Interpretation des Lutherwortes: „Hier stehe ich nun, ich kann nicht anders.“ Weil es das „Gott helfe mir!“ nicht mitdenkt.

*****

*) Michael van Laack ist Gastautor des hochrenommierten Blogs „Philosophia Perennis“

Der Berliner Philosoph und Theologe David Berger (Jg. 1968) war nach seiner Promotion (Dr. phil.) und der Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch „Der heilige Schein“ über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

Dr. David Berger betreibt den Blog PHILOSOPHIA PERENNIS, mit dem conservo einen regelmäßigen Austausch pflegt, hier: (hier: https://philosophia-perennis.com/2019/06/09/kirche-2019-judas-erscheint-ihr-reich-zu-gewinnen/).

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Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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16 Antworten zu Kirche 2019: Judas erscheint, ihr Reich zu gewinnen!

  1. ludovico schreibt:

    Der Schlüssel zur modernen Geschichte sind die Erklärung der Menschenrechte oder anders formuliert der Kampf gegen Thron und Altar. Warum dieses wichtige Thema ausgespart wurde, erschließt sich mir nicht, denn das Verständnis dieser Zeit, die bis heute wirkt, kann man nur dann verstehen wenn man sich damit ausführlich beschäftigt.
    Erinnern wir uns an Honroe de Balzac:
    „Es gibt zwei Geschichten; einmal die offizielle, verlogene …,
    sodann die geheime, wo die wahren Ursachen der Ereignisse verzeichnet sind, eine schändliche Geschichte“
    Kein Wort verliert der Autor über die „Päpste“ Johannes XXIII, Paul VI und Johannes Paul II.
    Wenn man mit der Vita dieser Personen vertraut ist, stellt sich die Frage wer eigentlich im Vatikan das Sagen hat und was das noch mit der wahren Kirchen Christi zu tun hat.

    Um den Glauben nicht zu verlieren kann man einiges tun wie z.B. Tag und Nacht die Medaille des heiligen Benedikt zu tragen, die ein hochwirksamer Schutz gegen Zauberei und teuflische Einflüsse ist und selbstverständlich ein christliches Leben führen.
    (Die hohe Venta empfahl „Macht die Herzen lasterhaft und ihr werdet keine Katholiken mehr haben“)

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  3. Freya schreibt:

    Danke – der Text bringt auch meine Ansichten auf den Punkt. und hier:
    „Da muss man halt kleine Brötchen backen und mit dem Strom schwimmen. Pflichtgemäß wurden also die Einführung des Euro, ALG II, die Bankenrettung und die Energiewende bejubelt, die Öffnung der Grenzen ebenso freudig begrüßt……“
    und noch heute begrüßt man mit Freuden die 1-Euro-Jobber, die ohne dieses Geld verhungern müssten. Man kann sie überall gebrauchen, sogar beim Aufpassen (ganz allein) auf die ganze Kirche. Gerade vor wenigen Wochen sprach ich erst wieder mit einem „in dieser Weise geförderten“ armen Menschen.
    Zu anderer Gelegenheit erzählte der Pfarrer, wie beiläufig auf einer Veranstaltung mit Kaffee und Kuchen, Geld sei für die Kirche überhaupt kein Problem, davon sei genug vorhanden…….und lehnte sich zurück und stopfte fröhlich rein.

    Ich sehe nur noch:
    Christusverleugnung durch Kreuzabhängen wg. Moslemanbiederei, Betrug, Verrat, Sittenlosigkeit und Abgebrühtheit zum Erbrechen……….und alles im Artikel Genannte!
    Aber wenn ich mich so umsehe in der Kirche denke ich oft verschämt, ich sei die Einzige mit solchen Gedanken und dann senke ich den Kopf und fühle mich wie Judas.
    Ich sag mal für heute: Komm Heiliger Geist und stärke uns treuen Christen, auf das wir in diesem Sumpf nicht verzagen und untergehen, sondern rette uns durch Christus unseren Herrn und Gott !
    Ein toller Beitrag, mit patriotischen Pfingstgrüßen von Freya

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    • Freya schreibt:

      Ach ja, und irgendwo(wohl hier bei conservo, denn ich bin hier am meisten) las ich vor Kurzem, man werde noch dazu kommen, Maria als Lesbe darzustellen, weil sie keinen Mann erkannte!
      Das hat ja erstmal auch eine gewisse Satire,…..bis es dann wahr wird, wie so vieles über das wir zunächst gelacht haben! Inzwischen bereitet man sich auf Einiges vor,……wo jetzt Kinder die Macht übernehmen 😉 und durchgeknallte Grüne……. lGF.

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      • Ingrid schreibt:

        Danke dem Autor und auch dir Freya!

        Alles was kommen soll, wird auch kommen.

        Es ist sehr schwer in solchen Zeiten der Verblendung, nicht mit der Kirche zu brechen. Meinen Glauben aber, kann mir keiner nehmen, denn der ist fest in mir verankert.
        Daher kämpfe ich auch für alle Christen in der Welt, die wie wir, mit der gleichen Bedrohung leben und irgendwann auch um ihr Leben fürchten müssen.
        Jesus war kein Kirchenfürst, sonder ein Rebell und ein Patriot und er würde die Pharisäer auch heute noch aus dem Tempel jagen.

        LG Ingrid

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        • Freya schreibt:

          Danke, liebe Ingrid
          und auch Dir ganz liebe Pfingstgrüße.
          Wir bleiben in IHM und so bleibt ER in uns. Alles andere ist nicht die Wahrheit.
          „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Jesus Christus)
          Sei herzlich umarmt von Freya

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Liebe Ingrid, Zitat von Dir: „Jesus war kein Kirchenfürst, sonder ein Rebell und ein Patriot und er würde die Pharisäer auch heute noch aus dem Tempel jagen.“
          Jesus über die Pharisäer:
          Mt 23, 4: „Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren.“
          Lk 11,46: „Er aber sprach: Weh auch euch Lehrern des Gesetzes! Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten und ihr selbst rührt sie nicht mit einem Finger an.“
          Mt 23, 33: „Ihr Schlangen, ihr Otterngezücht! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?“

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    • janwog schreibt:

      Besser sagen, Christus beeile Dich zurueck kommen und die Welt saeubern.

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  4. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: „Gebt dem Kaiser alles!

    Geldgierig und verdorben sind viele Menschen. Augenscheinlich auch eine große Zahl der Bischöfe und Priester unseres Landes. Und da geht es nicht nur um Kirchensteuermittel. Da geht es um die Finanzierung (vor allem auch die Einstufung in hohe Besoldungsgruppen) zahlreicher Gehälter, um die Stützung vieler nur noch auf dem Papier katholischer oder evangelischer Krankenhäuser, Seniorenheime oder Schulen. Um Fördergelder für neue „zivilgesellschaftliche“ Projekte.

    Da muss man halt kleine Brötchen backen und mit dem Strom schwimmen. Pflichtgemäß wurden also die Einführung des Euro, ALG II, die Bankenrettung und die Energiewende bejubelt, die Öffnung der Grenzen ebenso freudig begrüßt wie die mit ihr ins Land strömende bunte Heerschar; den Diesel findet nun auch kein Priester mehr toll,…….“

    Diese finanzielle Abhängigkeit der Kirche vom Staat muss nach meiner Meinung gebrochen werden, dann müssen die Kirchenoberen auch nicht mehr ihr Fähnchen nach dem Wind des Staates richten. Keine Kirchensteuer mehr und keine Beamtenbesoldung der Bischöfe durch die jeweiligen Bundesländer mehr. Die katholische wie die evangelische Kirche sollten sich finanzieren wie die Freikirchen, allein durch Finanzierung durch die Gläubigen und auch selbst organisiert. Ich war bei einer Freikirche oft in der Bibelstunde, wie finanzieren sich mit dem Zehnten oder so viel wie jeder Gläubige geben kann und geben will. Offensichtlich funktioniert das.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Korrektur: ….. oft in der Bibelstunde, die finanzieren sich mit dem Zehnten….

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    • Freya schreibt:

      Volle Zustimmung, lieber Gelbkehlchen!
      Das ist ja ohnehin inzwischen schon derart abgehoben, was hier für Gelder eingesetzt und einfach für Fremdzwecke wie politische Aktionen rausgeschleudert werden……das ist schon lange nicht mehr christlich und schon gar nicht im Sinne von Jesus. Wie Du ja oben mit den Bibelstellen schön nachgewiesen hast. Ich würde sagen: Back to the Base….oder kommt einfach wieder runter. Oder benutzt nicht SEINEN Namen, ihr Pharisäer und Geldwechsler und Regierungshörigen „Kirchenfürsten“. Wir haben nur einen Obersten und das ist Christus höchst selbst. Alle anderen haben sich quasi drangehängt und verdienen sich jetzt goldene Nasen mit SEINEM Namen. Oder wenns nicht grad passt, wird das Kreuz eben schnell mal abgehängt.
      Selten, das ich so sehr hoffe, das es stimmt, das Gott alles sieht. So denn hoffentlich auch diese Schande von vollgefressenen Christusverleugnern, die ihr Kreuz verschwinden lassen. Sich aber ansonsten reichlich aus der Kasse bedienen.
      Man möchte fast sagen: Schlimmer gehts nimmer. Also das Handwerk legen und wie Du sagst, finanzielle Unabhängigkeit durch die Pflicht zum Selbsterhalt, wie diese „Fürsten“ es ja schon lange auch den kleinsten Klöstern auferlegen oder sie eben gnadenlos zugrunde gehen lassen.
      Diese Veränderung könnte dann auch gleich zu so Tugenden wie Sparsamkeit, Verzicht, Demut usw. führen. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt 😉
      ganz liebe Pfingstgrüße an Dich von Freya

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Danke Dir Freya. A propos Kloster, die Benediktiner wurden auch gegründet, um sich selbst zu ernähren und eben NICHT vom Zehnten zu leben. Die Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede/Sauerland (https://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Königsmünster)
        hat Werkstätten, Schlosserei, Schreinerei, macht Wurst, Käse, Brot und Marmelade, hat einen Klosterladen und ein sehr gutes und begehrtes Gymnasium, das Beste weit und breit. Die Eltern müssen zwar bezahlen, aber trotzdem ist die Nachfrage groß. Auch das Beste in Mathematik in weitem Umkreis, denn ich kann das beurteilen. Denn ich habe Nachhilfe gegeben in Mathematik bis zum Abitur in den Schülerhilfen und Studienkreisen in Meschede, Warstein, Olsberg und Brilon. Und kenne fast sämtliche Gymnasien in der Umgebung. Und hier war das Benediktinergymnasium in Meschede absolut das Beste. Man kann sich also selbst ernähren und muss also noch nicht mal vom Zehnten leben.
        Ich habe übrigens oft das Nussbrot im Klosterladen gekauft, ein dunkles Roggenbrot mit ganzen Haselnüssen. Das schmeckte so gut, besonders wenn es frisch war, ich habe es oft wie Kuchen gegessen, ohne Butter, Wurst oder Marmelade.

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        • Freya schreibt:

          Da hast Du Recht, lieber Gelbkehlchen. So geht es in „meinem“ Heimatkloster, also wo ich getauft und gefirmt wurde auch zu. Die Abtei Sankt Hildegard am Rhein hat so Einiges an Unternehmungen und wirtschaftlicher Effizienz aufbauen müssen. Aber im Grunde versorgen die Nonnen sich dort auf diese Art schon zu Zeiten der Heiligen Hildegard bis heute. Man fragt sich aber dennoch, wo bleibt all das Geld?! Alles und jedes wird gefördert aber der wahre Glaube eben nicht. Das stört mich.
          Kürzlich wurde in meiner Kirche wieder um Essensspenden für ein kleines Kirchenfest gebeten. Man möge aber, sofern man was spenden will, die Allergenenliste ausfüllen und mit abgeben, so würde man der gesetzlichen Vorgabe von seiten des Staates nachkommen……….
          Mal sehen, wieviele Kuchen jetzt noch abgegeben werden,
          und Salate mit hundert Zutaten 😉 Will sagen, sie werden nicht Ruhe geben, bis sie alles zerstört haben werden, denn mindestens die Hälfte der Anwesenden, für die es sonst kein Thema ist, einen Kuchen mitzubringen, schüttelten empört den Kopf und wussten sofort: ohne mich.
          Ps, die Abtei Sankt Hildegard hatte ein zusätzliches Gästehaus gebaut, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein und extra auch Familien mit Kindern mal die Chance zu geben, eien Aufenthalt zu genießen. Diese Unterkunft wurde, kaum das sie fertig war, Flüchtlingen übergeben. Aber die sind alle seeeeehr nett…….das kennen wir ja schon.
          Sei herzlich gegrüßt von Freya
          Ach und ich habe vor Pfingsten noch einen Zahlungsbefehl von der GEZ bekommen. über siebenhundert Euro wollen die von mir und ich glaube, selbst wenn ich noch schnell ins Kloster ginge, komme ich aus der Nummer nicht raus. Hiiiilfe, wir brauchen die AfD!!!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Allergenenliste? Für uns Biodeutschen alle möglichen Vorschriften und die „Flüchtlinge“ können sich benehmen wie die Axt im Walde. Ich gehe ja gerne schwimmen, da haben sie hier am See voriges Jahr den Sprungturm abgebaut wegen irgendwelcher Vorschriften, der vorher jahrelang gestanden hat. Nun springen die Kinder von der Straßenbrücke und Fußgängerbrücke, was sie vorher auch schon gemacht haben, aber nun vermehrt tun, da der Sprungturm weg ist. Du und Ulfried habt schöne Berichte geschrieben aus eurer Kindheit in der DDR. Aber bei mir in Madfeld, dem kleinen Dorf im Sauerland (Westdeutschland) war es ähnlich in den 50er und 60er Jahren. Es lag wohl an der Zeit, nicht am System. In Madfeld, damals ein kleines Bauerndorf, gab es keinen Kindergarten. 2 ältere Jungs von meiner Straße haben mich mit 4 oder 5 Jahren schon rausgenommen in die Wiesen, Wälder und Felder. Ziegen hüten, dabei im Herbst Kartoffel klauen vom Feld, Kartoffeln im Feuer braten, nie haben Kartoffeln besser geschmeckt, tief im Wald an den Klippen klettern mit ca. 5 Jahren, keine Erwachsenen weit und breit, nur die beiden 4 und 5 Jahre älteren Jungs, frühe Selbstverantwortung, wenn ich abgestürzt wäre, wäre ich selber schuld gewesen. Das Sauerland ist das nördlichste Rheinische Schiefergebirge und Schiefer kann locker sitzen. Buden bauen im Wald, auf Bäume klettern, Bäche aufstauen, Verstecken und Fangen spielen im Dorf und auf der Straße, Räuber und Gendarm im Wald, kein Fernsehen, kein Computer, später in Heessen bei Hamm/Westfalen war ich bei den Pfadfindern, Geländespiele mit Rauferei, abseilen von hohen Bäumen, Seilbrücken und Seilspinnen bauen zwischen den Bäumen im Wald, Fahrt zum Zeltlager mit dem Fahrrad ohne Gangschaltung mitten im Wald, Lagerfeuer mit Fahrtenliedern. Auf den Straßen in Heessen Hinkeln, Fußball, Brennball und Völkerball. Und ein heute völlig unkorrektes Bewegungs- und Reaktionsspiel namens „Deutschland erklärt den Krieg an…..“. Keine sorgenden Erwachsenen, keine Vorschriften, keine Aufpasser, frühe Selbstverantwortung, Totale FREIHEIT, Natur, Abenteuer, für mich das absolute PARADIES auf Erden. Und heute, Allergene und kein Sprungturm!

  5. Klaus Hildebrandt schreibt:

    Ausgezeichnet. Sie sprechen mir aus der Seele.
    Klaus Hildebrandt

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  6. Freya schreibt:

    Lieber @Gelbkehlchen, leider geht das Sternchen nicht. Daher schnell noch ein großes Dankeschön für die Erzählung aus Deiner Kindheit. Ja, so war es. Wir haben unreife Äppel geklaut und wenn wir davon Durchfall bekamen, was selten passierte, haben die Eltern gelacht und gemeint, sowas kommt von sowas.
    Also wir kommen heute schon aus einer ganz anderen Welt. Wie Märchenfiguren oder so. Die schönen Erinnerungen sind unbezahlbar und vereinen uns. Womöglich geben sie uns sogar die Kraft, Nein zu sagen, zur Heimatvernichtung. Sei lieb gegrüßt und umarmt von Freya

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