13. August, Tag des Mauerbaus: „Es tut weh – auch heute noch!“

Von Peter HelmesBerlin, Mauerbau

Verehrte Leser, was ist schon der 13. August? Ein Tag wie jeder andere! Mitnichten! Am 13. August 1961 zeigte der Sozialismus seine häßlichste Fratze. Das deutsche Volk in der DDR war es satt, gegängelt, kontrolliert, verfolgt und geknechtet zu werden. Sie hauten in Scharen ab und flohen in den (vermeintlich) „freien“ Westen. Ulbricht und seinen Schergen blieb schließlich keine andere Möglichkeit, „die Abstimmung mit den Füßen“ gegen den Sozialismus dadurch zu verhindern, daß sie eine Mauer errichteten – den „antikapitalistischen Schutzwall“, eben am 13. August. (Siehe auch (https://conservo.wordpress.com/2015/08/12/mauerbau-13-august-ostzonenfluechtlinge-und-der-rentenklau/)

Der 13. August ist also seitdem der Tag des Bekenntnisses für den Freiheitsdrang des deutschen Volkes. Das hindert die Politisch-Korrekten dieser Republik aber nicht daran, diesen Gedenktag umzubiegen und zu einem Kampftag gegen die angebliche „Fremdenfeindlichkeit“ unseres Landes zu ernennen.

Laßt uns bitte diesen traurigen „Gedenktag“ nicht umwidmen! Heute früh hörte ich im SWR die Morgenpredigt einer evang. Dame, die den Mauerbau zum Anlaß nahm, ihre gesamte Ansprache den „Mauern in den Köpfen der Kritiker“ der ziellosen Flüchtlingspolitik zu widmen. Die Mauer vom 13. August in Berlin (und dann der gesamten DDR) war eine Realität, und die Bürger, die von da wegflohen, suchten kein Asyl, sondern Freiheit. Die von Gutmenschen bemühte „Mauer in den Köpfen“ ist ein Hirngespinst – und dies gerade heute heranzuziehen, eine Beleidigung des Elends der Ostzonenflüchtlinge.

Lesen Sie im Folgenden den Bericht einer  Zeitzeugin:

Meine Gedanken zum 13. August

Von Christa Ladendorf

Jede Geschichte hat einen Anfang. Diese beginnt mit meinem ältesten Bruder, der 1956 mit Frau, Kind und Aktentasche in Berlin-Ost sich in die S-Bahn setzte und in Berlin-West ausstieg. Danach sahen meine Eltern ihren Sohn und ich den Bruder für viele Jahre nicht wieder. Ich war ein Kind damals, dem man in der Schule einzureden versuchte, dass es sich bei meinem Bruder um einen verachtenswerten Vaterlandsverräter handle, was insofern erfolglos bleiben musste, weil der Erfolgreiche sich im Westen befand und ich das mit Bildern und Briefen beweisen konnte. Ab diesem Zeitpunkt spätestens lernte ich das Streiten. „Du brauchst dich gar nicht erst zu melden“, sagte eines Tages der Lehrer, „ich weiß schon was kommt.“ Ende der politischen Diskussion.

Ähnlich, aber politisch umgekehrt, ging´s bei uns zu Hause zu. Wenn Adenauer im Radio sprach hielt mein Vater das Ohr am Lautsprecher, wir anderen mussten still sein. Des deutschen Bundeskanzlers Worte schienen ihm Hoffnung zu sein, eine, deren Erfüllung er sich wünschte. Es gab damals den Witz, dass an der deutsch-deutschen Grenze ein Fallbeil aufgestellt worden sei, nach dem, wenn es fiel, die Köpfe drüben seien und die A…löcher im Osten blieben. Nicht wenige fühlten sich wie Letzteres. „Ach, die sind auch abgehauen“, hieß es dann. Und immer hinterließen die Gegangenen eine Sehnsucht bei denen, die es gerne wollten, doch (noch) nicht taten.

„Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“, sächselte Ulbricht über alle DDR-Kanäle – und dann stand sie da: Die Mauer, aufgebaut am 13. August 1961. Die Bilder gingen um die Welt. Berlin war zu! In den Folgejahren würde viel Blut an der Mauer kleben. Blut von jungen Menschen, die ihr ganzes Leben noch vor sich glaubten und es doch, erschossen auf der Flucht, verloren. Wie sich das anhört, erlebte ich 1970 in Berlin. Donnernde Schüsse rissen uns aus dem Bett. Wir dachten es sei Krieg, rannten im Schlafanzug zum Balkon und sahen von dort den Uniformierten, der in höchstem Maße erregt in die Telefonstation brüllte: „Grenzdurchbruch im schwarzen Dreieck!!!“ Erstarrt standen wir da. Es gefror einem das Blut. Die Schüsse wollten nicht enden. Wie wild geworden feuerte eine überzählige Anzahl Grenzer auf einen einzelnen Menschen, der nach drüben wollte, in jener Nacht, im Stadtbezirk Prenzlauer Berg nahe der Malmöer Straße.

Etwas später zogen wir um in die Korsörer Straße. Eine kurze Sackgasse, die an einem Schlagbaum endete und wo sich die DDR-Wachtposten in den Hausfluren versteckten. Davon nur wenige Meter weiter stand die Mauer. Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und West-Berlin war so fühlbar nahe! Es war die Skandinavische Ecke, die uns mit den Straßennamen täglich die Orte am Schild zeigte, zu denen wir nicht oder nie würden reisen dürfen. Ein Tunnel unten durch, ein Seilzug oben drüber, so phantasierten wir nicht nur einmal. Selbst die kleinen Dinge des Lebens gaben Anlass, die Mauer zu verfluchen. So, als meine Nichte in West-Berlin am Theater Premiere hatte. Die Rose, die ich ihr gerne gebracht hätte, überreichte dann stellvertretend ein Freund in West-Berlin. Ich saß heulend im Osten.

Mit welchem Recht sperrte man uns ein? Ein Bild zum Weinen war auch die junge Frau, die immer am Samstag und stets zur gleichen Stunde in die Korsörer Straße kam, man hätte die Uhr danach stellen können, um ihren Freund oder Verwandten zu sehen. Der stand auf West-Berliner Seite oben auf dem Aussichtstürmchen und die junge Frau mit dem Kind auf dem Arm stand unten auf der Straße, im Osten. Beide winkten sich über die Entfernung lange, lange zu. In jeder Woche, zur gleichen Zeit und an selbiger Stelle, in dieser rabiat geteilten Stadt mit Mauer.

Nein, mit diesem Beton-Ungetüm konnte man sich nicht abfinden. Und die dahinter stehende Ideologie vergiftete die Gehirne und trieb hässliche Blüten. Bis hinein in die Wohnungssuche. In der Korsörer Straße bewohnten wir zu dritt ein Zimmer mit Küche und galten als Notfall. Schließlich fand man in der Leipziger Straße eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit Bad. Auf dem Bezirksamt waren die Papiere fertig und plötzlich fragte die Bearbeiterin: „Haben Sie Verwandte im Westen?“ „Ja, warum?“ Die Dame zog uns sofort die Papiere unter den Händen weg und sagte: “Sie können die Wohnung nicht bekommen.“ Auf unsere Fragen gab sie keine Antwort. Wir erfuhren, dass es der Standort war, denn man konnte von dort ab einer gewissen Höhe über die Mauer und direkt auf das Springer-Gebäude schauen.

Ich konnte gar nicht anders, als immer wieder daran zu denken, dieses diktatorische Land zu verlassen. Aber manchmal dauerte es Jahre bis es gelang. Mit dem Flugzeug jedenfalls gelang es uns nicht, obwohl wir auf Negativfilm alle Papiere dabei hatten und den Zufall ersehnten, dass die TU-Maschine, wie kurz zuvor die von LOT, gen Westen entführt wird. LOT wurde zum Synonym für „Landet-Och-in Tegel“. Eigentlich war es ein furchtbarer Gedanke, auf die Entführung eines Fliegers zu hoffen. Aber was dachte man nicht alles, wenn man täglich die Berliner Mauer vor Augen hatte und im Ohr die Schüsse, die auf Flüchtlinge abgefeuert wurden.

Anfang April 1987 kamen wir schließlich, nach jahrelangem und zermürbendem Procedere mit ganz vielen und wiederholt gestellten Ausreiseanträgen, endlich in die Bundesrepublik. Geholfen haben uns die Familie und mit einigem Engagement unsere Freunde in West-Berlin. Mit den SED-Diktatoren, die mich schon als Kind herausgefordert hatten und die mir mit dem Älterwerden zunehmend repressiver erschienen, mit denen musste ich, nachdem ich auf der freiheitlichen Seite der Mauer angekommen war, dann wenigstens nicht mehr streiten.

Heute nun mögen die Historiker darüber befinden, wer oder was die Mauer mitsamt der DDR zu Fall gebracht hat. Die Politiker, vor allem die Jungen unter ihnen, sollten den Zeitzeugen zuhören und sich mit den erinnernden Älteren fragen, wie sie mit Menschen umgehen, die sich der SED-Diktatur verweigert und darum die DDR verlassen haben. Die Mauer, die am 13. August 1961 errichtet wurde, gegenständlich wie ideologisch, hat nur Leid hinterlassen. Sie steht gottseidank nicht mehr! Quelle: C.Ladendorf, http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=4032740&pg=1#16484530

Gundhardt Lässig – 13. August 1961 –

Petition an den Deutschen Bundestag

zur Wiederherstellung der Rechte der Personen, die bereits vor dem Mauerfall im Geltungsbereich des Grundgesetzes lebten

Ablauf eines Petitionsverfahrens:

http://www.flucht-und-ausreise.info/…/e5988_2010-09-14…

Das Datum 13. August auf der Sammelpetition, die auch hier im Forum abrufbar ist, war bewusst gewählt. An den Mauerbau zu erinnern sollte jedem deutschen Bürger am Herzen liegen. Insbesondere unseren Abgeordneten, der Regierung und dem Bundespräsidialamt.

Die Petition, auch die vom 13. August, ist gegen die Petenten entschieden und das Verfahren beendet worden. Daran hat das geschichtsträchtige Datum leider nichts ändern können. Doch ohne den Mauerbau hätte diese Petition vielleicht gar nicht geschrieben werden müssen. Gut allerdings ist, dass es sie gegeben hat. Erinnert sie doch an eine Zeit, in der Schießbefehl, Selbstschussanlagen, das Eingeschlossensein in einem Territorium, das nach innen wie ein Hochsicherheitstrakt abgeriegelt war und DDR hieß, an getrennte Familien und furchtbare Schicksale.

Nun aber ist mit der Entscheidung des BMAS und der des Petitionsausschusses sowie mit Zustimmung eines erheblichen Teils der Abgeordneten eine neue, imaginäre Mauer wieder aufgebaut worden. Aus Ablehnung und Nichtachtung derjenigen, die einst die reale, gegenständliche Mauer bewusst erlebt und schließlich gegen alle Gefahren überwunden haben. Wer Stasi-Akten und Mielke-Befehle kennt, der wird wissen, dass das alles andere als ein Spaziergang war.

Die ausreisewilligen Antragsteller, oder im DDR-Sprech „Übersiedlungsersuchende“, waren in der DDR feindlich-negativ geächtete Subjekte. Ihre Daten waren registriert, der Zugriff stets vorbereitet. Heute von „alle gleich“ (DDR und rentenrechtlich) zu reden, das ist nicht nur ausgesprochen simpel, sondern den geschichtlichen Tatsachen gegenüber mehr als unangemessen. Für die Historie, die niemals geklittert werden darf, braucht es freilich Sensibilität, Wachsamkeit, Aufklärung und vor allem Wissen.

Dies mit der Petition in Teilen zu transportieren, war an der imaginären Mauer, die die Gegnerseite aufgebaut hat, gescheitert. Zunächst …..

(Quelle: C. Ladendorf, http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview…)

www.conservo.wordpress.com

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Über conservo

„Conservo“ ist seit 59 Jahren politisch tätig und hat dabei 25 Jahre hauptamtlich in der Politik gearbeitet. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist stolz au sein Vaterland und ein überzeugter Europäer - für ein Europa der Vaterländer auf christlich-abendländischem Fundament. Als (neben F.J. Strauß und Gerhard Löwenthal u.a.) Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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6 Antworten zu 13. August, Tag des Mauerbaus: „Es tut weh – auch heute noch!“

  1. Pingback: 13. August, Tag des Mauerbaus: „Es tut weh – auch heute noch! // Gastbeitrag von Peter Helmes | text030

  2. MURAT O. schreibt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

  3. karlschippendraht schreibt:

    Der Mauerbau 1961 hatte auch regekrecht skurile Auswirkungen: Wer würde es heute für möglich halten , daß Menschen für den Besitz von Schlager-Schallplatten eingesperrt werden ? In der DDR war das möglich. Der Besitz von West-Schallplatten war bis zum Mauerbau gesetzlich in der DDR erlaubt. Zum Mauerbau änderte man gleichzeitig auch die Gesetzeslage und machte den Besitz von westlichen Schallplatten zur Straftat , ohne dies öffentlich bekannt zu machen. In einer landesweiten Gewaltaktion wurden bei allen DDR-Bürgern , von denen der Besitz von West-Schallplatten bekannt war , Hausdurchsuchungen durchgeführt , die Schallplatten beschlagnahmt und die Besitzer wegen “ Einfuhr und Verbreitung von Schund-und Schmutzartikeln “ zu Gefängnisstrafen verurteilt. Ich selbst durfte 9 Monate Haft im Jugendgefängnis Luckau absitzen. Die Auswirkungen des Mauerbaues waren also vielschichtig .

  4. conservo schreibt:

    Anmerkung conservo: Aufgrund der Manuskriptlage ging ich davon aus, daß der Bericht im Absatz „Meine Gedanken zum 13. August“ von Gundhardt Lässig stammten. Ich bedaure dies und bitte bei der eigentlichen Autorin, Frau Ladendorf, um Entschuldigung.

    Frau Ladendorf hat mir heute geschrieben:
    Re: bitte richtig stellen bei „Meine Gedanken zum 13. August“_danke 13.08.2015 20:43
    Von Christa Ladendorf
    An Peter.Helmes@t-online.de

    Sehr geehrter Herr Helmes,
    sorry, hier noch der Link:
    https://conservo.wordpress.com/2015/08/13/13-august-tag-des-mauerbaus-es-tut-weh-auch-heute-noch/
    wo eben mein Artikel ist, aber unter anderem Namen „verkauft“ wird ohne Quellenangabe. Gerne erwarte ich Ihre Rückmeldung zur Korrektur.

    Danke, herzlicher Gruß
    Ihre Christa Ladendorf

    —– Original Message —–
    From: Christa Ladendorf
    To: Peter.Helmes@t-online.de
    Sent: Thursday, August 13, 2015 8:20 PM
    Subject: bitte richtig stellen bei „Meine Gedanken zum 13. August“_danke

    Sehr geehrter Herr Helmes,
    zunächst auch von mir vielen herzlichen Dank für Ihr Engagement in der Angelegenheit der DDR-Flüchtlinge! Ich gehöre zu diesen und habe soeben Folgendes gelesen:
    „Lesen Sie im Folgenden den Bericht eines (mitteldeutschen) Zeitzeugen:
    Meine Gedanken zum 13. August
    Von Gundhardt Lässig
    Jede Geschichte hat einen Anfang. Diese beginnt mit meinem ältesten Bruder, der 1956 mit Frau, Kind und Aktentasche in Berlin-Ost sich in die S-Bahn setzt (…).“
    Darf ich herzlich bitten, hier eine Korrektur vorzunehmen, denn das ist mein Artikel, nicht von Gundhardt Lässig und auch kein mitteldeutscher Zeitzeuge, sondern ein Berliner Zeitzeuge.
    Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie dies richtig stellen. Vielen Dank im Voraus für die Korrektur (nochmals auch danke für den Ihren Einsatz!).
    Hier das Original mit richtigem und mit meinem Namen unterzeichnet:
    http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2165073&r=threadview&t=4032740&pg=1#16484530
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Christa Ladendorf

    Antwort von conservo/Peter Helmes
    Sehr verehrte Frau Ladendorf,
    beim besten Willen konnte ich dies nicht aus dem Artikel von Gunhardt Lässig entnehmen. Ich bitte herzlich um Entschuldigung.
    Ich bin froh, daß der Bericht überhaupt veröffentlicht wurde. „Unter anderem Namen verkaufen“ will ich nichts, sondern nur der gemeinsamen Sache dienen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Helmes

  5. johannes3v16 schreibt:

    Ja da kommt man sich vor wie in Palästina, dem größten neuzeitlichen Open Air Konzentrationslager der Welt.Oder doch nicht? Palästina ist überall und Deutschland leidet und litt noch mehr als Palästina! Die Mauer haben sie abgerissen aber nur weil die Umerziehung der Frankfurter Schuie ihre giftigen marxistischen Früchte brachte und fortan diese nicht mehr notwendig war.

  6. wreinerschoene schreibt:

    Erst der Bau der Mauer ermöglichte es der Zonenregierung, mit seinen Bürgern umzugehen wie sie wollten, Man konnte die Bürger schikanieren, sie einsperren ohne Gründe, Gründe wurden teilweise erst erfunden um die Festsetzung zu legitimieren. Wohnungen waren, gerade bei Ausreisewilligen, kein Zufluchtsort mehr. Sie kamen wenn man auf Arbeit war, meist klammheimlich. Setzen Wanzen, oder durchsuchten die Wohnung nach, für die Stasi brauchbaren. Zeitschriften oder andere Medien. Ich wurde abholt als ich von der Arbeit kam, über Tage wußte keiner wo ich war, nicht einmal meine Frau die mit zwei kleinen Kindern nun allein zurecht kommen mußte. Selbst in der Verfassung stehe Rechte, wurde bei solchen Leuten wie mir, so ausgelegt das es paßte und man einen Grund hatte jemand aus dem Verkehr zuziehen. Man konstruierte Gründe nur um die Leute mundtot zu machen. Das heutige Deutschland ist wieder auf dem besten Weg in diese Richtung. Ein Regierungswechsel muß nichts mit Wahlen zu tun haben es geht auch ohne, siehe Thüringen.

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